Werkzeugvoreinstellgeräte Mit der richtigen Einstellung zum perfekten Produkt

Redakteur: Jürgen Schreier

Wer präzise zerspanen will, kommt um eine genaue Werkzeugvoreinstellung nicht herum. Heute bieten die Hersteller bereits bei bezahlbaren Einsteigerlösungen Bildverarbeitung und eine Messwertübertragung in die Maschine.

Firmen zum Thema

Bei der Bayha CNC-Präzisionstechnik jetzt Standard: professionelle Werkzeugeinstellung inklusive steuerungsgerechter Datenübertragung an die Maschine.
Bei der Bayha CNC-Präzisionstechnik jetzt Standard: professionelle Werkzeugeinstellung inklusive steuerungsgerechter Datenübertragung an die Maschine.
(Bild: Zoller)

Dass es nicht immer gleich das Topgerät sein muss, sondern auch eine kleine und kostengünstige Lösung zum Ziel führen kann, zeigt das Beispiel des Familienunternehmens Bayha CNC-Präzisionstechnik in Markgröningen: Schon die Einstiegsklasse unter den Zoller-Einstellgeräten hat hier einen deutlichen Effizienzschub für die Fertigung gebracht.

Die Messuhr kommt weg

Seit mehr als 20 Jahren fertigen die Schwaben individuelle, hochwertige und montagefertige CNC-Präzisionsteile und komplette Baugruppen in Premiumqualität. Nun ist mit einem Smile Pilot 2.0 die kleinste Zoller-Lösung für professionelle Werkzeugeinstellung und -vermessung im Einsatz. Die Bildverarbeitung Pilot 2.0 bietet alle Funktionen, die zum schnellen und einfachen Messen und Einstellen von Standardwerkzeugen benötigt werden. Diese Basisvariante ist für den Werkzeugbedarf kleiner und mittlerer Losgrößen ausgelegt.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 6 Bildern

Für die perfekte Zerspanung setzt die Bayha GmbH auf Bearbeitungszentren von Hermle. Für die angestrebte Präzision musste allerdings die Werkzeugeinstellung modernisiert werden. Dazu kommt, dass derzeit vor allem hochqualitative Einzelteile nachgefragt werden. Um das wirtschaftlich bewältigen zu können, galt es, den Fertigungsprozess prozesssicher und schneller zu gestalten. Das alte Werkzeugvoreinstellgerät mit Messuhr war dafür schlicht zu ungenau, das Arbeiten damit zu zeitaufwendig. Etwas Neues musste her, mit einer Messung der X- und Z-Achse und einer Datenübertragung an die Maschine. Bereits das Zoller-Einsteigermodell Smile Pilot 2.0 bot neben komfortablen Vernetzungsmöglichkeiten exakt diese Features – und so schlug Seniorchef Ulrich Bayha zu.

Datensatz an Maschine

Eine enorme Zeitersparnis entsteht durch die Übertragung des kompletten Werkzeugdatensatzes an die Maschine. Sie erfolgt nicht nur schneller, sondern auch sicherer als zu Messuhr-Zeiten, denn damals mussten die Messwerte von Hand übertragen werden. Sobald aus der CAM-Programmierung die Werkzeugliste vorliegt, werden die Werkzeuge gerüstet und vermessen und die vermessenen Werkzeugdaten nach Aufträgen geordnet auf dem Server bereitgestellt. Nun müssen lediglich das Programm und die Werkzeugdaten an die Maschine übertragen werden: Und schon beginnen die Späne zu fliegen.

(ID:43642522)