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Mit MES effizienter stanzen oder biegen

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Und Marco Valsecchi, Produktionsleiter bei der Fritz Schiess AG in der Schweiz, sagt: „Durch den Einsatz von Hydra ist es uns gelungen, die Aufträge bis zum äußersten Starttermin hinauszuschieben und dabei die Terminerfüllung trotzdem auf über 93 % zu steigern. Außerdem wurden die Lagerbestände und die Ware in Arbeit trotz Umsatzwachstum deutlich gesenkt, was sich äußerst positiv auf die Kapitalbindung auswirkte.“

MES-Zukunftskonzept für Industrie 4.0 liegt bereits in der Schublade

Seit einiger Zeit spricht man branchenübergreifend vom Zukunftsprojekt Industrie 4.0. Dahinter verbergen sich visionäre Fertigungskonzepte, nach denen die Maschinen flexibler und autonomer werden sollen. Das Werkstück soll sich eigenständig den optimalen Weg durch die Fertigung suchen und jede Maschine anweisen, den gewünschten Fertigungsschritt durchzuführen.

Davon erwartet man sich eine höhere Maschinenauslastung und die Möglichkeit, auch kleine Losgrößen effizient produzieren zu können. Um die Anforderungen, die Industrie 4.0 an ein MES-Konzept stellt, transparent zu machen, hat MPDV das Zukunftskonzept MES 4.0 erarbeitet und damit Antworten auf zentrale Fragen aus Industrie 4.0 gegeben.

Neben Themen wie Interoperabilität, Flexibilität, Management-Support, Onlinefähigkeit, integratives Datenhandling, horizontale Integration, Dezentralität, Unified Shopfloor Connectivity und vielen weiteren umfasst MES 4.0 auch den verstärkten Einsatz mobiler MES-Komponenten. Damit können Prozesse smarter abgebildet und alltägliche Aufgaben in der Fertigung effizienter bewältigt werden.

Systemgestützte Instandhaltung via Smart MES Applications

MPDV hat hierzu die neuen Smart MES Applications (SMA) auf der Messe vorgestellt. Hierbei handelt es sich um ein Set von Apps, die Funktionalitäten von stationären Datenerfassungsterminals und klassischen MES-Clients zur Datenauswertung und Fertigungsplanung auf mobilen Endgeräten verschmelzen.

Diese Innovationen kommen auch der Blech verarbeitenden Industrie zugute. Beispielsweise bieten die systemgestützte Instandhaltung oder die ortsunabhängige Überwachung von Kennzahlen Mitarbeitern und Managern in der Blechverarbeitung die Unterstützung, die sie für die Umsetzung aktueller und zukünftiger Fertigungskonzepte benötigen.

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