Materialeffizienz Mit Messsystemen den hohen Rohstoffpreisen begegnen

Redakteur: Peter Königsreuther

Der Messsystemehersteller Sikora erklärt hier, warum man mit dem richtigen Messgerät bei der Kunststoffverarbeitung Geld sparen kann.

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Keine vermessene Idee! Sikora erklärt, dass man mit dem richtigen Messsystem Material einspart und so der Preisexplosion am Rohstoffmarkt den Druck nehmen kann – zumindest was die Kunststoff-Extrusion betrifft.
Keine vermessene Idee! Sikora erklärt, dass man mit dem richtigen Messsystem Material einspart und so der Preisexplosion am Rohstoffmarkt den Druck nehmen kann – zumindest was die Kunststoff-Extrusion betrifft.
(Bild: Sikora)

Sikora-Messsysteme werden zur Prozesskontrolle unmittelbar nach dem Extruder, nach der ersten Kühlung oder am Ende der Kunststoffverarbeitungs-Anlage eingesetzt, heißt es. Sie messen relevante Produktparameter im laufenden Produktionsprozess. Dazu gehören die Wanddicke des Extrudats, seine Exzentrizität, sein Durchmesser und die Ovalität, die Sikora-Systeme direkt nach dem Einschalten desselben liefern können. Die Daten erlauben die schnelle Zentrierung der Extrusionswerkzeuge, sodass Anfahrschrott und Sicherheitszuschläge deutlich reduziert werden können, erklärt Sikora. Das spart natürlich Kunststoffgranulat und im Endeffekt Kosten. Beispielsweise führt die optimale Zentrierung durch das Messsystem Centerwave 6000, das auf der Basis der Millimeterwellentechnologie arbeitet, zu einem Einsparpotenzial von circa 5 Prozent an Material, wie der Hersteller herausgefunden hat.

Automatisch zur minimal möglichen Wanddicke

Ebenfalls erlaube die Echtzeitmessung per Sikora-Messsystemen eine zuverlässige Anlagenregelung im laufenden Prozess. Dabei erfolgt die automatische Regelung mit Blick auf die minimal mögliche Wanddicke. Das klappe durch die Modifikation des Extruderausstoßes oder über die Variation der Liniengeschwindigkeit. Sicherheitszuschläge in puncto Wandddicke könnten dadurch deutlich reduziert werden, was wieder Material spart. Die Messwerte werden außerdem permanent protokolliert. Sie stehen später in Form von Trend- und Statistikauswertungen, über den gesamten Produktionszyklus oder die einzelne Produktlänge, für das Qualitätsmanagement zur Verfügung.

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