Gildemeister

Mit Schwenkfutter können Gewinde durchgängig gedreht werden

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Mit der CTV 250 hat Avit auch den gesamten Fertigungsprozess optimiert. Grund dafür ist die automatische Zuführung der Schmiedeteile. 24 Werkstückträger, die auf einer drehenden Scheibe montiert sind, werden mit den Bauteilen bestückt und in den Arbeitsraum der Maschine geführt (Bild 5). Das Schwenkfutter nimmt die Werkstücke auf und setzt sie nach der Bearbeitung wieder in die Träger ein, sodass sie fertig gedreht aus der Maschine herausgeführt werden. Abgesehen von der Bestückung und gelegentlichen Werkzeugwechseln arbeitet die Drehmaschine absolut selbstständig. Ein Highlight des Systems stellen die Werkstückträger dar. Sie sind einfach zu bestücken und zentrieren die Werkstücke selbstständig, sodass Ungenauigkeiten im Vorfeld ausgeschlossen werden.

Deutlich reduzierter Rüstaufwand durch schnelle Trägerwechsel

Der Rohrtechnik-Spezialist verwendet derzeit zwei unterschiedlich dimensionierte Träger, die dank der federnd gelagerten Greifer jeweils ein gewisses Spektrum an Bauteilgrößen aufnehmen können. Zudem lassen sich die Werkstückträger schnell und unkompliziert wechseln, indem die Arretierungen nur leicht gelöst werden. Das einfache Bestücken und die raschen Wechsel der Träger reduzieren dabei den Rüstaufwand enorm. Der schnelle Werkstückträgerwechsel ist ein Ergebnis der engen Zusammenabeit von Avit und Gildemeister während der Angebotserstellung. Dabei war es dem Essener Unternehmen wichtig, dass die Werkstückträger aus DIN-Teilen gebaut werden, damit Ersatzteile bei Bedarf schnell beschafft werden können.

* Dr.-Ing. Jürgen Walz ist Geschäftsführer der Gildemeister Drehmaschinen GmbH, 33689 Bielefeld. Ralph Schiffler ist Geschäftsführer der Pressgate GmbH in Köln

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