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AMB 2014

MM-Award zur AMB 2014 – die prämierten Produkte

| Redakteur: Jürgen Schreier

Die Anzahl der Bewerbungen für den MM-Award zur AMB 2014 war groß, das technische Niveau hoch. Und so hatte die Jury die sprichwörtliche Qual der Wahl. Nach einem mehrstündigen „Konklave“ standen die Gewinner fest. Am ersten Messetag wurden die Preise den Firmenvertretern überreicht.

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Grad der technischen Innovation, Wirtschaftlichkeit sowie Design oder systemintegrative Merkmale sind die Kriterien für einen MM Award zur AMB.
Grad der technischen Innovation, Wirtschaftlichkeit sowie Design oder systemintegrative Merkmale sind die Kriterien für einen MM Award zur AMB.
( © picsfive - Fotolia)

Grad der technischen Innovation, Wirtschaftlichkeit sowie Design oder systemintegrative Merkmale: Diese Kriterien musste ein Produkt erfüllen, um sich für den MM-Award zur AMB 2014 zu qualifizieren. Verliehen wurden zur AMB 2014 Awards in zehn Kategorien, dazu ein Sonderpreis, der zu gleichen Teilen an die Firmen Haimer und Kennametal ging. Prämiert wurde damit nicht nur das modulare Werkzeug Duo-Lock, sondern auch die enge Zusammenarbeit der Unternehmen bei der Entwicklung dieses innovativen Systems.

Was macht Duo-Lock so besonders?

Was aber macht Duo-Lock so besonders? Ganz einfach: Duo-Lock ist die prozesssichere Antwort auf die seit Jahren steigenden Hartmetallpreise, denn nur der Werkzeugkopf besteht aus dem teuren Werkstoff. Zusätzlich konnte ein entscheidender Schwachpunkt modularer Werkzeuge beseitigt werden: die Schnittstelle. Das Duo-Lock-Werkzeug zeichnet sich durch eine besonders steife Schnittstelle aus und zieht dadurch in Sachen Performance mit einem Vollhartmetallfräser gleich.

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Einfaches Automatisieren stand bei der Konzeption des von der Hommel CNC-Technik GmbH vertriebenen vertikalen Fünf-Achs-Bearbeitungszentrums Okuma MU-6300V, das den Award in der Kategorie Dreh- und Fräsmaschinen einheimste, im Fokus. Dazu verkehrten die Ingenieure den Hauptnachteil eines vertikalen Fünfachsers in einen Vorteil. Während bei konventionellen Maschinen der Drehtisch auf der Achse angeordnet ist, hat man den Dreh-Schwenktisch beim neuen Okuma-Modell um 90° gedreht und auf der X-Achse angeordnet.

Der Dreh-Schwenktisch verfährt zwischen den Säulen des Maschinenportals. Der Abstand zur Tischmitte ist deutlich kürzer, sodass eine Automatisierung mit Palettenwechsler oder Roboter ohne großen Aufwand realisiert werden kann.

Werkzeugschleifen in neuer Dimension

Für Opernpremieren werden schon gerne mal Weltklassesänger engagiert, denn bekannte Namen sorgen für ein volles Haus. Von dieser Tatsache ließ sich offenbar auch die Firma Vollmer inspirieren und schickte anlässlich ihrer Premiere im Bereich des Werkzeugschleifens einen echten Superstar auf die Bühne.

In eine „neue Dimension des Vollhartmetallschleifens“ soll die Schleifmaschine Vgrind 160 vorstoßen. Dank zweier vertikal angeordneter Spindeln gelingt Vollmer erstmals die Mehr-Ebenen-Bearbeitung. Fräser und Bohrer aus Vollhartmetall lassen sich so in großen Stückzahlen schnell und präzise fertigen. Für diesen technischen „Paukenschlag“ gab es den Preis in der Kategorie Schleifen.

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