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Wie einfach sich TDM an Voreinstellgeräte anbinden lässt, ist live am DMG-Stand D12 in Halle 7 zu sehen. Die digitalen Werkzeugdaten gehen über eine Online-Schnittstelle direkt auf das Microset-Werkzeugvoreinstellgerät. Nach der Vermessung werden die Messdaten zurück an TDM gemeldet. Die doppelte und fehleranfällige Datenhaltung und -pflege entfällt dadurch.
„Eine digitale Ressourcenplanung minimiert den Zeitaufwand für die Auswahl und Bereitstellung der benötigten Werkzeugdaten deutlich“, weiß TDM-Vertriebsleiter Eugen Bollinger aus vielen Anwendungsfällen. „Rüstmittel gehen rechtzeitig an die Maschinen, Stillstände reduzieren sich, und von der Planung bis an die Maschine verbessert sich die Qualität der Werkzeugdaten merklich.“
Barcode-geführtes Buchen per Quickpick und Pickliste zur schnellen Kommissionierung
Auch bei der Werkzeuglogistik haben die Tübinger Softwareentwickler weiter optimiert, damit der Werkzeugfluss vom Lager bis in die Fertigung reibungslos verläuft. Erweitert wurde zum Beispiel das Barcode-geführte Buchen per TDM Barcodeterminal mit Dockingstation oder via Hand- oder mobilen Funkscanner. Die Buchungen mit dem Scanner erfolgen per Quickpick. Dabei kann der Anwender grundsätzlich alle in TDM enthaltenen Funktionen mit einem Barcode erfassen und auslösen. So lassen sich Neuzugänge, Werkzeugbewegungen, Komponenten, Komplettwerkzeuge oder Werkzeuglisten mittels Barcode auf einfache Art schnell, sicher und fehlerfrei buchen.
Eine weitere neue Funktion beim standortbezogenen Buchen ist die Pickliste. Jetzt kann anstelle von Einzelbuchungen pro Artikel eine Pickliste zu einem Kommissionierauftrag angelegt werden. Diese wird dann auf die Zielkostenstelle gebucht. Der Zeitaufwand beim Buchen sinkt deutlich.
TDM-Storeasy mit grafischer Lagerplatzverwaltung
Damit schließlich auch die Verwaltung und Bedienung von Werkzeugschränken, Vending-Automaten, Lift- und Paternosterschränken noch übersichtlicher wird, gibt es für die entsprechende Steuerungssoftware TDM-Storeasy eine grafische Lagerplatzverwaltung. Die Lagerplätze lassen sich dadurch noch einfacher zuordnen. Neu dabei: Für Lagerplätze können jetzt zusätzlich zum Fachboden auch deren Raster und Höhen vorgegeben werden.
Ordert der Maschinenbediener ein Werkzeug oder eine Packung Wendeschneidplatten am Werkzeugschrank, genügen drei Klicks – ob mit Maus, Tastatur oder Touchscreen – und er hält den gewünschten Artikel in den Händen. So hat der Mitarbeiter rund um die Uhr Zugriff auf benötigte Werkzeuge, auch wenn die Werkzeugausgabe nicht besetzt ist.
Die Entnahme wird auf seine Kostenstelle gebucht. Die Schranksteuerungssoftware zeigt rechtzeitig voreingestellte Mindestbestände an und kann über eine standardisierte ERP-Schnittstelle automatisch eine Bestellung beispielsweise in SAP auslösen.
TDM auf der AMB 2010: Halle 1, Stand G32 (Walter AG) und Halle 1, Stand E52 (Sandvik Coromant) sowie am DMG-Stand, Halle 7
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