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Modernisierte Platinenschnittanlage steigert Ausbringung und Qualität

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Je nach Bauteil kommen ein oder zwei Stapler zum Einsatz

Die Platinenschnittanlage ist mit zwei Stapelanlagen ausgerüstet. Eine längs zur Durchlaufrichtung und eine quer zur Durchlaufrichtung. Es können beide Stapler gemeinsam arbeiten oder der Längsstapler einzeln. Dies ist abhängig vom Teilespektrum. Wobei die meisten Werkzeuge für beide Stapler vorgesehen sind. Somit werden mit einem Pressenhub zwei Teile hergestellt, was sich natürlich auch positiv auf die Ausbringung der Gesamtanlage auswirkt. Zudem wurde die Presse während der Überholung der Anlage elektrisch erneuert und die maximal mögliche Hubzahl/min von 40 auf 55 gesteigert.

Beide Stapler haben eine Schallschutzverkleidung mit je zwei Hubtoren sowie elektrisch abgefragten Zugangstüren. Die Schaltschränke befinden sich jeweils auf den Staplern als separate und kompakte Einheit.

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Der Längsstapler ist sowohl für Stahl- als auch für Aluminiummaterial konzipiert. Die Stahlplatinen werden mithilfe der Magnettechnik transportiert und abgeworfen, die Aluminiumplatinen dagegen mit Vakuumtechnik. Um den Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten, sind die Vakuumerzeuger frequenzgeregelt gesteuert. Ebenso wurden die Anzahl und die Größe der Vakuumerzeuger optimiert.

Nach dem Schnitt werden die Platinen durch liegende Bänder übernommen und an die hängenden Bänder transportiert. Je nach Anwendung verhindert das Magnet- oder Vakuumsystem das Verrutschen der Platinen auf den Bändern bei hohen Beschleunigungen im Start-Stopp-Betrieb. Die Übernahme-Bänder sind in der Höhe verstellbar und einzeln teleskopierbar. Somit wird gewährleistet, dass das gesamte Produktspektrum produktionssicher vom Werkzeug übernommen und weitertransportiert wird.

Sensoren überwachen den Weg der Platine durch den Prozess

Die Überkopfbänder transportieren die Platinen exakt auf die Abwurfposition und werfen diese über programmierbare Anschläge millimetergenau auf die Platinenwagen ab. Einmal eingestellt und im Werkzeugstamm hinterlegt, positionieren sich die Anschläge bei der Anwahl der entsprechenden Werkzeugnummer automatisch. Es können Einzelstapel oder auch mehrere Stapel sowohl in Durchlaufrichtung als auch quer zur Durchlaufrichtung auf einer Palette gebildet werden. Der Abwurf der Platinen wird mit Sensoren überwacht und gegebenenfalls die Anlage angehalten.

Für eine optimale Ausbringung sind beide Stapler mit je zwei Platinenwagen ausgerüstet um nach einem Stapelwechsel den vorbereiteten zweiten Stapelwagen für die Produktion möglichst schnell wieder in der Arbeitsposition zu haben.

Der Querstapler ist nur für Stahlmaterial ausgelegt und deshalb für den Teiletransport mit Magneten ausgestattet. Die liegenden Magnetbänder sind einzeln auf dem Grundrahmen in der Breite frei programmierbar und können so in jede Entnahmeposition gefahren werden. Zu dem lassen sie sich einzeln in den Pressenraum hineinfahren (teleskopieren). So wird gewährleistet, dass eine positionsgenaue Übernahme der Teile aus dem Werkzeug erfolgt und somit eine sichere und unterbrechungsfreie Produktion gegeben ist.

Der Querstapler ist sowohl für den Start-Stopp Betrieb als auch für den Dauerlauf vorgesehen. Über eine entsprechende Software-Anpassung hinaus wurden jeweils die hinteren Stapelanschläge gefedert ausgeführt.

Ebenso wie beim Längsstapler lassen sich die Aufnahmeplattformen der beiden Platinenwagen motorisch um 360° drehen. Dies erleichtert das Setzen der leeren sowie die Entnahme der vollen Palette mit einem Gabelstapler. Ein zusätzlich am Grundrahmen des Staplers angebrachtes Förderband transportiert den sogenannten Nutzschrott aus dem Pressenraum in einen separaten Behälter.

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