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Strahltechnik

Möglichkeiten zum Erhöhen der Energieeffizienz von Schleuderrad-Strahlanlagen

| Autor/ Redakteur: Antonius Heitmann und Ulf Kapitza /

In Schleuderrad-Strahlanlagen steckt Potenzial zur Energie- und damit Kosteneinsparung, das sich bereits in der Konstruktion erschließen lässt. Dazu gehört die richtige Antriebsdimensionierung und -ausrüstung der Schleuderrad-Strahlanlagen mit Frequenzumrichtern. Bei der Kostenminimierung spielt auch der Wartungsaufwand eine große Rolle.

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Bild 1: Sind Schleuderrad-Aggregate richtig dimensioniert, haben sie Leistungsreserven, um den Betrieb der Schleuderrad-Strahlanlage bei Überlast nicht zu gefährden.
Bild 1: Sind Schleuderrad-Aggregate richtig dimensioniert, haben sie Leistungsreserven, um den Betrieb der Schleuderrad-Strahlanlage bei Überlast nicht zu gefährden.
( Archiv: Vogel Business Media )

Das mechanische Oberflächenstrahlen ist energieintensiv. Für den Hersteller von Schleuderrad-Strahlanlagen Agtos, Emsdetten, ist das Anlass genug, um sich mit dem Thema Energieeffizienz speziell in der Strahltechnik zu beschäftigen. Die Ergebnisse wurden auf der diesjährigen Hannover-Messe präsentiert: anhand von Schleuderrad-Strahlanlagen, für die Maßnahmen entwickelt wurden, die sich positiv auf den Stromverbrauch auswirken. Gemäß dem ökonomischen Prinzip sind Vorgänge auf Dauer nur dann nachhaltig erfolgreich, wenn jeder unnötige Verbrauch vermieden wird.

Energieeffizienz drückt aus, dass ein gewünschter Nutzen mit möglichst wenig Energieeinsatz erreicht wird. Viele Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz sind konstruktiver Art, weitere betreffen den Einsatz spezieller Antriebe. Schon bei der Konstruktion der Schleuderrad-Strahlanlagen wird daher bei Agtos darauf geachtet, die Antriebe aller Schleuderrad-Aggregate richtig zu dimensionieren (Bild 1).

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Betrieb der Schleuderrad-Strahlanlage auch bei Überlast gewährleistet

Reserven werden einkalkuliert. Damit ist der Betrieb der Schleuderrad-Strahlanlage auch bei Überlast bestens gewährleistet. Soweit möglich sollten die Antriebe von Strahlanlagen entsprechend den besseren Effizienzklassen ausgelegt werden. Eine Ausnahme bilden Turbinenmotoren. Aufgrund der Abdichtung und Lagerung lässt sich nur die Effizienzklasse „EFF 3“ erreichen. Anders ist das bei Baugruppen wie Filter, Becherwerk, Schnecken, Vibrationsrinnen und Trommeln. Bei Motoren für diese Anlagenkomponenten ist eine bessere Effizienzklasse möglich.

Eine spezielle, auf Agtos-Strahlanlagen bezogene Maßnahme zur Reduzierung der Stromaufnahme bieten Stellantriebe für Muschelschieber. Sie ermöglichen die automatische Regulierung des Strahlmitteldurchflusses durch die Turbinen. Je weniger Strahlmittel erforderlich ist, um die gewünschte Leistung zu bringen, desto weniger Leistung werden die Antriebsmotoren der Turbinen aufnehmen (Bild 2). Hinzu kommt ein Einsparungspotenzial beim Strahlmittel, denn auch dieses verschleißt langsamer. Der Ersatzbedarf wird verzögert.

Robuster Aggregataufbau der Schleuderrad-Strahlanlagen mit weniger Verschleißteilen

Kernstück einer jeden Schleuderrad-Strahlanlage sind die Turbinen – die Schleuderrad-Aggregate. Sie gibt es in sehr unterschiedlichen Ausführungen. Die Unterschiede liegen in der Konstruktion, sowohl im Aufbau der Aggregate als auch bei den technischen Merkmalen und den Werkstoffen der Verschleißteile. So legt Agtos großen Wert auf einen robusten Aggregataufbau – mit weniger Verschleißteilen als bei konventionellen Turbinen.

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