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Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

„Naturfaser-Porsche“ und 3D-gedruckte Biokunststoffe im Spot

| Redakteur: Peter Königsreuther

Auf der diesjährigen Internationalen Grünen Woche in Berlin wird die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) unter anderem biobasierte Automobilteile zeigen. Mit dabei sei deshalb auch eine „Biofaser-Karosserie“ eines Porsche Cayman, wie es heißt. Zu sehen in Halle 4.2 bei den nachwachsenden Rohstoffen.
Auf der diesjährigen Internationalen Grünen Woche in Berlin wird die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) unter anderem biobasierte Automobilteile zeigen. Mit dabei sei deshalb auch eine „Biofaser-Karosserie“ eines Porsche Cayman, wie es heißt. Zu sehen in Halle 4.2 bei den nachwachsenden Rohstoffen. (Bild: Messe Berlin)

Auch 2018 präsentiert die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR), wie es heißt, wieder innovative Produkte, Trends und Informationen rund um das Thema Nachwachsende Rohstoffe auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin in Halle 4.2 am Stand 308.

Ein Highlight am FNR-Stand ist dieses Jahr sicher der Porsche Cayman, prognostiziert der Aussteller, ein Exponat, das im Rahmen eines Forschungsprojektes mit einer biobasierten Karosserie ausgerüstet und in Langstrecken-Rennen erprobt wird.

Außer diesen Boliden mit naturfaserverstärkter Karosserie, demonstriert die FNR einen live produzierenden 3D-Drucker, der verschiedene Produkte aus Biokunststoff-Filament herstellt. Damit soll die Praxistauglichkeit dieser Kunststofftypen veranschaulicht werden. Zu diesem Zweck gibt es laut FNR-Bericht auch verschiedene weitere Exponate aus dem Haushaltsbereich zu bestaunen, die zu großen Teilen biobasiert und bereits am Markt erhältlich sind. Wussten Sie außerdem, wie die FNR betont, dass es Geschirr, Backformen oder eine Getreidemühle aus Biokunststoffen gibt? Am FNR-Stand könnten Sie diese und weitere Produkte näher unter die Lupe genommen werden.

Auf keinem Fall auf dem sprichwörtlichen Holzweg...

Außerdem: Die 2017 veröffentlichte Charta für Holz 2.0 stelle ein starkes politisches Statement für eine intensivierte Holznutzung im Sinne von Klimaschutz, Wertschöpfung und Ressourceneffizienz dar. Erarbeitet wurde sie unter Federführung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) von einem breiten Bündnis, so die FNR. Die FNR unterstütze die Umsetzung der Charta und informiere am Stand zu den aktuell laufenden Aktivitäten. Holz spielt laut Ansicht des Ausstellers auch in Bioenergie-Dörfern als Wärmelieferant eine wichtige Rolle. Wie ein solches Dorf funktioniert, zeigt auf der Messe ein großes, detailgetreues, interaktives Modell.

Ein Anlaufpunkt für alle, die sich für Baustoffe auf Basis von Holz, Zellulose, Hanf, Stroh, Kork und Co. interessieren, sei schließlich die „Baunatour“. Die mobile Ausstellung des BMEL zum Bauen und Wohnen mit nachwachsenden Rohstoffen wurde von der FNR initiiert. Die Baunatour-Box steht am Stand 301 und zeigt viele Materialbeispiele samt einer kostenlosen und kompetenten Beratung, heißt es.

Innovatives Wirtschaften der Zukunft erleben

Die Klammer um alle FNR-Exponate auf der Grünen Woche bildet das Konzept der „Biökonomie“ oder „biobasierten Wirtschaft“. Am FNR-Stand können Besucher einen Blick in die Zukunft dieser Wirtschaftsweise werfen, die ohne fossile Ressourcen auskommt und die die Bundesregierung in den nächsten Jahren und Jahrzehnten umsetzen will.

Die FNR ist Projektträger des BMEL und außer in Halle 4.2 auch in Halle 23a im Bereich Landwirtschaft 4.0 vertreten, wie es heißt.

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