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Kunststoff-Zentrum Leipzig Neuartige US-Schweißanlage für Kunststoffe steht bereit

Redakteur: Peter Königsreuther

Im Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KUZ) wurde der Maschinenpark des Bereiches Verbindungstechnik Abteilung Serienschweißen um eine weitere Ultraschall oder auch US-Schweißanlage erweitert, wie es heißt.

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Diese Branson-200X-Ultraschallschweißanlage plus Sonotrodentemperierung, entwickelt am Kunststoff-Institut Leipzig (KUZ) ergänzt die Möglichkeiten zum Fügen von Thermoplasten am KUZ.
Diese Branson-200X-Ultraschallschweißanlage plus Sonotrodentemperierung, entwickelt am Kunststoff-Institut Leipzig (KUZ) ergänzt die Möglichkeiten zum Fügen von Thermoplasten am KUZ.
(Bild: KUZ)

Der Neuzugann ist, wie es weiter heißt eine Anlage 2000X-Serie der Ultraschall-Fertigungssysteme von Branson. Die Besonderheit der Anlage liege in einer Kombination der Betriebsfrequenz von 20 und 40 Khz. Dadurch ließen sich je nach Anwendungsfall mit nur einer Schweißpresse zwei Utraschallfrequenzen ohne aufwendiges und zeitintensives Umrüsten für Kunststofffügen nutzen.

Schnell und dennoch hochwertiges Kunststoffschweißen

Mit der neuen Anlage werden Anforderungen an die Prozesssteuerung in Verbindung mit gleichbleibend hohen qualitativen Schweißergebnissen und kurze Zykluszeiten erfüllt, wie das KUZ berichtet. Das System sei mit moderner, sicherer Prozessteuerung, Schnittstellen und detaillierter Schweißdatenaufzeichnung ausgestattet und biete außerdem die Funktion, dass der Schweißprozess mit elektronischen Schweißeinstellungen geschehen kann. So erfüllt das System, wie es heißt, die Marktanforderungen jeglicher Bereiche der Industrie – sowohl für das Serienschweißen als auch für tiefer gehende Technologieuntersuchungen.

Sonotrodentemperierung ergänzt die Ultraschallschweiß-Optionen

Ergänzt wird die Ausstattung durch periphere Technik, sagt das KUZ. Dazu werde die vom KUZ entwickelte Induktionstechnik zur Sonotrodentemperierung in die Anlage integriert. Dies unterstützt das Verbinden von Kunststoffteilen aus Hochleistungskunststoffen wie zum Beispiel PEEK.

Die Anschaffung der US-Presse erfolgte im Rahmen eines Forschungsprojektes zur Entwicklung und Optimierungen von Nietverbindungen. Des Weiteren werde die Anlage für Schulungen und Workshops für die Kunststoff verarbeitende Industrie sowie zur Technologieuntersuchung von neu entwickelten stoff- oder formschlüssigen Verbindungen eingesetzt.

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