Die beißt zu! Neue Keramikbindungen bringt auch harte Werkzeuge in Form

Redakteur: Alina Hailer

Saint-Gobain hat eine weitere Keramikbindungen der PCX-Reihe im Portfolio. Sie eigneten sich aufgrund der porösen Bindungsmatrix zur Herstellung von PKD- und PcBN-Schleifwerkzeugen.

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Mit PCX-Prime bietet der Hersteller Saint-Gobain ein Schleifmittel an, um PKD- und PCBN-Werkzeuge qualitativ hochwertig, produktiv und wirtschaftlich zu schleifen.
Mit PCX-Prime bietet der Hersteller Saint-Gobain ein Schleifmittel an, um PKD- und PCBN-Werkzeuge qualitativ hochwertig, produktiv und wirtschaftlich zu schleifen.
(Bild: Saint-Gobain-Abrasives)

Mit der Norton-Winter-Keramikbindung PCX bietet der Schleifmittelhersteller Saint-Gobain-Abrasives ein Schleifmittel an, mit dem PKD- und PcBN-Werkzeuge hochwertig und wirtschaftlich geschliffen werden können. Das neue Schleifmittel PCX-Prime bringe die Performance der Diamant-Keramik-Bindungsmatrix noch weiter nach vorne.

Die Herstellung von PKD- und PCBN-Werkzeugen ist nicht nur aufgrund der Härte dieser Werkstoffe schwierig. Einige PKD- und auch viele CBN-Sorten sind außerdem sehr spröde und verlangen nach frei schleifenden Schleifscheiben. PCX-Prime erfüllt laut Saint-Gobain sowohl die bestehenden als auch künftige Herausforderungen. Mit der Kombination aus Freischleifverhalten und Kantenstabilität können mit den PCX-Prime-Werkzeugen auch schwierige Schleifaufgaben wirtschaftlich und mit feinen Oberflächen realisiert werden, wie es weiter heißt. Das Schleifmittel eignet sich laut Hersteller für:

  • PKD-/PCBN bestückten Wendeplatten;
  • Sonderwerkzeuge;
  • Profile für PKD-PcBN-bestückte Schaftwerkzeuge;
  • das Rundschleifen von PKD-bestückten Stufenwerkzeugen und PKD-Verschleißteilen.

PCX-Prime ist in allen gängigen Korngrößen, Formen und Abmessungen als Topf- und Umfangsscheibe erhältlich. Für spezielle Anforderungen können auch maßgeschneiderte Werkzeuge hergestellt werden. Das Schleifmittel soll es Herstellern ermöglichen, den Ausstoß zu erhöhen und die Teilequalität zu verbessern und kann ohne zusätzliche Prozessanpassungen eingesetzt werden.

PCX-Prime ist in allen gängigen Korngrößen, Formen und Abmessungen als Topf- und Umfangsscheibe erhältlich.
PCX-Prime ist in allen gängigen Korngrößen, Formen und Abmessungen als Topf- und Umfangsscheibe erhältlich.
(Bild: Saint-Gobain-Abrasives)

Das steckt hinter dem schleifenden „Geheimnis“

Die Erklärung für die Leistungsexplosion ist laut Hersteller der gelungene Spagat, durch den die Bindungsstruktur porös und gleichzeitig die Gesamtmatrix extrem fest und robust bleibt. So optimiert die poröse Keramikstruktur die Kühlschmiermittel-Diffusion, so dass die entstehende Wärme in der Kontaktzone schneller und besser abgeführt wird. Das erzeugt einen kühlen Schliff, der die Werkzeuge schont und schnellere Schleifgeschwindigkeiten bei höheren Vorschüben erlaubt. Die gesteigerte Bindungsfestigkeit andererseits reduziert die Werkstückbelastung – es hält also länger durch; deutlich länger!

Praxisanwendungen beweisen die Vorteile

Die Vorteile zeigen sich auch in der Praxis: Zum Beispiel beim Schleifen von PcBN-bestückten Profilstechplatten. Im Vergleich zu ähnlichen Werkzeugen für diese Aufgabe hat das PCX-Prime-Werkzeug die vierfache Standzeit, bei stabilem Freischleifverhalten und verkürzten Schleifzeiten, erbracht.

Und bei der Bearbeitung eines PcBN-Fräsers war der Verschleiß des PCX-Prime-Werkzeugs, bei verbesserter Kantenqualität, um 60 Prozent niedriger, als beim Vergleichswerkzeug. Rund 50 Prozent Standzeiterhöhung erreichte es beim Schleifen einer PKD-bestückten Stechplatte.

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