Energieführungen Neue Komponenten für das Energiekettenführungs-System von Igus

Redakteur: Peter Königsreuther

Der Energieketten-Baukasten E4.1 von Igus ist für das Handling von Leitungen und Schläuchen auf langen Wegen konzipiert. Neue Gleitschuhe und Rollenlager sollen nicht nur die Lebensdauer erhöhen.

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Wenn es um die Überbrückung langer Wege geht, verweist Igus auf seinen Energieketten-Baukasten E4.1. Diesen hat das Unternehmen jetzt außerdem durch robustere Rollen und Gleitschuhe erweitert.
Wenn es um die Überbrückung langer Wege geht, verweist Igus auf seinen Energieketten-Baukasten E4.1. Diesen hat das Unternehmen jetzt außerdem durch robustere Rollen und Gleitschuhe erweitert.
(Bild: Igus)

Igus hat den als universell bezeichneten Energieketten-Baukasten E4.1 jetzt mit robusteren, nachrüstbaren Gleitschuhen und Rollenkettengliedern ergänzt. Damit erhöhen die Anwender die Lebensdauer ihrer Energiekettenführungen auch in abrasiven Umgebungen, heißt es weiter. Aber auch bei sehr hohen Verfahrgeschwindigkeiten oder besonders langen Wegen (12 bis 500 Meter) sollen die neuen Komponenten die richtige Wahl sein.

Was die Gleitschuhe betrifft, so ließen sie sich einfach auf die Kettenglieder im Innenradius setzen. Bei Verfahrgeschwindigkeiten zwischen 1 und 3 Metern pro Sekunde sollen sie die Lebensdauer der Energieführung verdoppeln.

Bei hohen Geschwindigkeiten sicher rollen

Und die neuen Rollenkettenglieder hat Igus in zwei Größen entwickelt. Ihr Metier sind Verfahrgeschwindigkeiten bis 10 Meter pro Sekunde. Aber auch bei sehr langen Verfahrwegen sollen sie die richtige Wahl sein. Weil sie rollen statt gleiten, reduzieren sie die für die Bewegung nötige Antriebsenergie um bis zu 37 Prozent, betont der Hersteller.

Je nach Einsatzort und Anforderungen wird eine E4.1-Energiekette klassisch in der Rinne angeboten. Bei Sonderfällen kommen Gleitschuh oder Rollenelement ins Spiel, so Igus.

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