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Hennecke Neue PUR-Schäumtechnik bricht alle Kältebrücken in Warmwasserspeichern ab

| Redakteur: Peter Königsreuther

Energiesparen ist ratsam. Das gilt auch für den verantwortungsbewussten Häuslebauer in puncto Heizungsanlage. Polyurethan (PUR) ist dabei ein effizienter Dämmstoff, der mithilfe einer halbautomatischen Kombi-Anlage jetzt noch wirtschaftlicher zu verarbeiten sei.

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Ein neues Werkzeugträgerkonzept von Hennecke steht für die Polyurethanverarbeitung bereit: Eine Spannvorrichtung fährt dabei das geschäumte Bauteil komplett aus der Form heraus damit es einfacher zu entnehmen ist. Die Dosieraufgabe übernimmt in diesem Anlagenverbund eine Topline-Hochdruck-Dosiermaschine der Baugröße 650/650, wie es heißt.
Ein neues Werkzeugträgerkonzept von Hennecke steht für die Polyurethanverarbeitung bereit: Eine Spannvorrichtung fährt dabei das geschäumte Bauteil komplett aus der Form heraus damit es einfacher zu entnehmen ist. Die Dosieraufgabe übernimmt in diesem Anlagenverbund eine Topline-Hochdruck-Dosiermaschine der Baugröße 650/650, wie es heißt.
(Bild: Hennecke)

Die Energieeffizienz seiner Produktpalette hat für den Warmwasserspeicherhersteller Daikin Europe aus Oostende oberste Priorität, heißt es. Deshalb stünden auch bewährte Prozesse im Fokus der stetigen Optimierungsschleifen. Auf der letzten K-Messe trat der Heizungs- und Klimaspezialist., wie es weiter heißt, mit der Idee auf den Aussteller Hennecke zu, die Dämmung des Warmwasserspeichers der neuen Generation von Altherma-Wärmepumpensystemen zur Bodenmontage, zukünftig mit Polyurethan zu schäumen. Bei der vorherigen Generation wurde die Isolierung des Warmwasserspeichers durch die Montage von Styropor-Halbschalen erreicht, so Hennecke. Um den Prozess möglichst effizient zu gestalten, habe Hennecke in enger Zusammenarbeit mit den Belgiern ein neuartiges Werkzeugträgerkonzept entwickelt, das einen hocheffizienten Schäumvorgang garantiere und das so für heutige Verhältnisse quasi perfekt isolierte Warmwasserspeicher ohne Kältebrücken sorge.

Ein Kunststoffschlauch fungiert als Trennmittel

In der neuen Werkzeugträgeranlage wird der Tank des Warmwasserspeichers auf dem Kopf stehend geschäumt, wie Hennecke erklärt. Dabei werde derselbe zunächst außerhalb des Schäumwerkzeugs zwischen Ober- und Unterwerkzeug eingelegt. Die obere Abdeckung, die aus Kunststoff besteht, liegt dabei im Unterwerkzeug bereit, weil das Material durch seine geringe Wärmeleitfähigkeit zusätzlich zu einem optimalen Reaktionsprozess beiträgt, so Hennecke. Das Oberwerkzeug, heißt es, hält den Stahlboden mitsamt seinen Anschlüssen und Standfüßen durch Magnete fest. Nun fahre das Unterwerkzeug elektromotorisch über einen Spindelantrieb nach oben, und spanne den Tank zwischen Boden und Deckel ein. Anstatt Trennmittel im Werkzeug aufzutragen, werde bei dieser Anlage ein Schlauch aus Kunststofffolie über den Tank gezogen, der während des Schäumprozesses das Werkzeug vom Polyurethanmaterial trenne.

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