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Werkzeugmaschine Neue Vertikal-Drehmaschinen von Okuma erhältlich

Autor: Andrea Gillhuber

Die neuen Vertikal-Drehmaschine V920EX R und 2SP-V920EX von Okuma sind ab sofort bei Hommel erhältlich. Sie wurden für die Zerspanung schwerer und sperriger Werkstücke konzipiert.

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Die Hommel CNC-Technik, der exklusive Vertriebs- und Servicepartner des japanischen Werkzeugmaschinenherstellers Okuma in Deutschland, stellt die neuen vertikalen Drehmaschinen V920EX R sowie die 2SP-V920EX vor.
Die Hommel CNC-Technik, der exklusive Vertriebs- und Servicepartner des japanischen Werkzeugmaschinenherstellers Okuma in Deutschland, stellt die neuen vertikalen Drehmaschinen V920EX R sowie die 2SP-V920EX vor.
(Bild: Hommel Gruppe)

Exklusiv für Deutschland vertreibt Hommel die Vertikal-Drehmaschinen V920EX R und 2SP-V920EX von Okuma. Die Okuma V920EX R wird als Einspindel-Variante und die Okuma 2SP-V920EX als Zweispindel-Variante angeboten.

Die maximalen Drehdurchmesser beträgt 920 mm, der maximale Schwingdurchmesser 1000 mm und die Drehlänge 860 mm. Die maximale Spindellast beträgt 2000 kg. Zudem sind die Maschinen mit einem Antrieb mit bis zu 45 kW und 5370 Nm ausgestattet. Auf die Spindellagerung wird eine Gewährleistungsdauer von drei Jahren ohne Schichtbegrenzung gegeben. Der 12-fach Revolver kann an jeder Station mit angetriebenen Werkzeugen und einer Leistung von 5,6 kW, 136 Nm Drehmoment und einer maximalen Drehzahl von 4000 min-1 ausgerüstet werden. Optional steht ein Zusatzmagazin mit weiteren 12 Stationen für lange Bohrstangen mit Capto-System zur Verfügung. Dieses Zusatzmagazin ist vorteilhaft, da bei Mehrfachbestückung des Revolvers mit langen Werkzeugen für die Innenbearbeitung der Einsatz- und Arbeitsbereich stark eingeschränkt wäre. Außerdem wird mit ihm die Kollisionsgefahr zwischen langen Werkzeugen, dem Werkstück und dem Spannmittel signifikant minimiert.

Mit „Thermo-Friendly Concept“

Wie bei allen Maschinen von Okuma beruht die Konstruktion der Vertikal-Drehmaschinen V920EX R und 2SP-V920EX auf dem Prinzip des „Thermo-Friendly Concept“. Mit Hilfe dieser Technology wird der Wärmegang der Maschinen und der Maschinenkomponenten akzeptiert, ohne die Fertigungstoleranzen zu beeinträchtigen. Somit werden schon ab Kaltstart und bei sich ändernder Raumtemperatur genaue Bearbeitungsergebnisse erzielt, welche auch im Laufe der Schicht konstant bleiben. Zusätzliche Kühlaggregate werden nicht benötigt.

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Für die Schlitten werden dämpfende Gleitführungen mit handgeschabten Gegenführungen und einstellbaren Keilleisten eingesetzt. Um Vibrationen zu vermeiden und die Wartung zu vereinfachen, wurde bei diesen Maschinen auf ein Gegengewicht des Querschlittens/Revolvers verzichtet. Der Spänefall wird durch gezieltes Spülen unterstützt. Weiterhin ist der Späneschacht mit Edelstahl-Abdeckungen versehen, um die heißen Späne vom Bett zu isolieren. Ein Späneförderer kann seitlich oder nach hinten abführen.

Die Einspindel-Variante V920EX R benötigt nur 7,5 m² Platz und wird über die CNC-Steuerung OSP-P300L mit Betriebssystem (beides Okuma) für die Programmierung und Bearbeitung, sowie dem offenen Windows 7 für Bedienung und Kommunikation. Integriertes Ethernet/LAN und ein Browser ermöglichen die Anbindung ans Internet. Die damit mögliche Ferndiagnose ist während der Gewährleistungszeit kostenlos. Mit dem als Standard verbauten berührungssensitiven 15“-Touch Panel ist eine Dialog-Programmierung mit automatischer Arbeitsplanerstellung möglich. Weiterhin ist ein Werkzeugverschleiß- und Werkzeugbruchüberwachungssystem in der Standardausstattung enthalten.

Für Industrie 4.0 bereit

Für die digitalisierte Fertigung im Zeitalter von Industrie 4.0 steht dem Bediener die Bedienoberfläche „OSP suite“ mit intuitiver Bedienung und vielen Apps zur Verfügung. Zusätzlich können auf der 3. Oberfläche „ECO suite“ energiesparende Funktionen variabel und anwenderspezifisch konfiguriert werden.

Die Einspindel-Variante V920EX wird üblicherweise als „R“ (rechte Ausführung) geliefert, ist auf Wunsch aber auch in der linken Version wählbar. Der Zweispindler kann auch getrennt aufgestellt werden, wobei die rechte Hälfte dann mit dem Bedienpult ausgerüstet bleibt. So lassen sich problemlos auch Automationslösungen mit dieser Maschine realisieren.

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