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Werkstoff Nickellegierung für Additive Fertigung mit Pulver

| Redakteur: Simone Käfer

Auf der Formnext 2019 hat 6K eine Nickellegierung für die Additive Fertigung vorgestellt. Die Ursprungsmaterialien für das Pulver stammen aus nachhaltigen Quellen.

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So sieht die Nickellegierung Onyx In718 von 6K unter dem Rasterelektronenmikroskop aus.
So sieht die Nickellegierung Onyx In718 von 6K unter dem Rasterelektronenmikroskop aus.
(Bild: 6K)

Der US-amerikanische Materialhersteller 6K hat auf der Formnext das Material Onyx In718 vorgestellt, der ab dem 2. Quartal 2020 erhältlich sein soll. Das Pulver soll zu höherer Festigkeit und Dehnungsfähigkeit führen als bisherige Materialien. Zudem ließe sich nach der Wärmebehandlung eine isotrope Kornstruktur mit nahezu isotropen Eigenschaften in alle drei Richtungen erzeugen. Wie alle Werkstoffe von 6K wird auch Onyx In718 aus Drehspänen mit zertifizierten Chemikalien und aus recyceltem Gebrauchtpulver für die Additive Fertigung entwickelt.

Die Materialien auf Basis von Rohstoffquellen aus recycelten Legierungen weisen laut Hersteller bessere Eigenschaften als andere Pulver auf, unter anderem eine ausgezeichnete Fließfähigkeit. Das liege am Unimelt-Plasmasystem von 6K. Durch dieses Verfahren könne 6K auch die Pulver mit Korngrößenverteilungen für verschiedene additive Verfahren herstellen, einschließlich L-PBF (Laser Powder Bed Fusion), EBM (Electron Beam Melting), DED (Direct Energy Deposition), Binder Jetting oder MIM (Metal Injection Moulding).

In Zukunft will 6K seine Strategie auf den Einsatz von Stoffen ausdehnen, die aus Stützstrukturen für die Additive Fertigung, nicht konformen 3D-gedruckten Teilen und anderen Eingangsmaterialien erzeugt werden.

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