AMC-Revolution xFK in 3D Noch größere Freiheiten für FVK-Teile-Designer

Autor / Redakteur: Peter Fassbaender / Peter Königsreuther

Der Leichtbausektor, zu dem auch Compositestrukturen gehören, gilt als Lösungsansatz für die Energie- und Ressourcenschonung. Faserverstärkte Kunststoffteile (FVK) sind jedoch in den meisten Fällen deutlich aufwendiger in der Herstellung als herkömmliche Komponenten. Ein materialflexibles Faserablageverfahren kann diesem Problem jetzt effektiv die Stirn bieten.

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CFK-Profile können mit einem neuartigen Legeverfahren namens xFK in 3D von AMC jetzt in drei Dimensionen gewickelt werden. Hier ein 27 g wiegendes Funktionsmuster, das mehr als 1,6 t Zuglast tragen kann.
CFK-Profile können mit einem neuartigen Legeverfahren namens xFK in 3D von AMC jetzt in drei Dimensionen gewickelt werden. Hier ein 27 g wiegendes Funktionsmuster, das mehr als 1,6 t Zuglast tragen kann.
(Bild: AMC)

Umwelt- und Klimaschutz, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit sind zu wesentlichen sozialen, ethischen und gesellschaftspolitischen Herausforderungen dieses Jahrhunderts geworden, welchen sich auch die Mobilitätsindustrie verantwortungsbewusst und zielorientiert zu stellen hat. Vor dem Hintergrund der bestehenden und künftigen internationalen Emissionslimits, einer immer fragileren Energieversorgung und einem erhöhten Umweltbewusstsein der Bevölkerung steht insbesondere auch die Automobilindustrie vor der vordergründigen Aufgabe, durch konkrete Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz beizutragen. So stehen Niedrigenergie- und Niedrigemissionsfahrzeuge im Fokus der gesamten hiesigen Mobilitätsbranche.

Das Kernziel heißt sinnvolle Systemintegration

Daraus resultierend gewinnt neben unterschiedlichen alternativen Antriebstechnologien auch der integrative Leichtbau als Schlüsseltechnologie zunehmend an Bedeutung, da dieser den konventionellen Otto- und Dieselmotoren, unterschiedlichen Hybridkonzepten und der Elektromobilität gleichermaßen dient. Die kinetische Energie errechnet sich bekanntermaßen anhand der Formel ½ × m × v², und so liefert schon die Physik ein wesentliches Leichtbauargument im Sinne der Nachhaltigkeit.

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Im Spannungsfeld aus Konzept-, Werkstoff-, Fertigungs- und Funktionsleichtbau kommen bereits heute diverse „Multimateriallösungen“ zum Einsatz, die zu einer sukzessiven Gewichtsreduktion im Fahrzeugbau führen. Im Rahmen der Entwicklung solcher Hybrid- und Mischbaukonzepte werden nun auch für Serienanwendungen kleiner und mittlerer Stückzahlen verstärkt unterschiedliche Faserverbundtechnologien eingesetzt, wobei die jahrzehntealte Expertise aus Luft- und Raumfahrt, des Motorsports sowie vielen weiteren angrenzenden Branchen gezielt genutzt wird. Kernziel ist dabei stets eine wirtschaftliche Systemintegration in unterschiedlichen Fahrzeugmodulen, die funktionale Verbindungstechnologien zwingend erforderlich macht. Darin liegt bis heute eine wesentliche Herausforderung im industriellen Einsatz von Faserverbundtechnologien.

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