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Komponentenfertigung

OBE setzt auf MIM-Verfahren bei Herstellung komplexer Kleinteilen

31.05.2011 | Redakteur: Peter Königsreuther

Produktbeispiele, hergestellt im MIM-Verfahren. Bild: OBE-GmbH & Co. KG
Produktbeispiele, hergestellt im MIM-Verfahren. Bild: OBE-GmbH & Co. KG

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Die OBE Ohnmacht & Baumgärtner GmbH & Co. KG in Ispringen setzt als Spezialist für komplexe Bauteile auf das MIM-Verfahren (Metal Injection Moulding), Metallpulverspritzgießen. Dieses pulvermetallurgische Formgebungsverfahren ermöglicht zum Beispiel die Herstellung hochwertiger Edelstahl- und Titanteile. Zu den Verfahrensvorteilen zählt die Integration von Funktionselementen und die Erzeugung dekorativer Oberflächen.

Nach Ansicht von OBE ist das MIM-Verfahren die Antwort auf die steigenden Anforderungen mechanischer Bauteile, die üblicherweise aus Kunststoff gefertigt werden und daher den gehobenen Ansprüchen nicht mehr genügen. Als Produktbeispiel für eine Kunststoffsubstitution verweist der Aussteller auf geometrisch anspruchsvolle Kleinteile mit einem Gewicht unter 100 g.

In dieser Gewichtsklasse wirke sich das höhere spezifische Gewicht von Metallen im Vergleich zu dem von Kunststoffen nicht negativ auf die Anwendung aus. Wirtschaftlich rentiert sich das MIM-Verfahren ab Stückzahlen von etwa 50 000 Teilen im Jahr. Für kleinere Serien, so OBE, sei die Spritzgießform zu teuer.

Das 1904 gegründete Familienunternehmen ist Spezialist für Produktion und Vertrieb hochpräziser Metallkomponenten in großer Stückzahl. Gefertigt in einer Produktionsstätte in Ispringen auf 15.000 m² Fläche. OBE beschäftigt 220 Mitarbeiter und hat Tochterunternehmen in Italien und Hongkong sowie ein Joint-Venture in Shenzhen/China. Rund 25% des Umsatzes werden in Neuentwicklungen reinvestiert. OBE hält mehr als 150 registrierte Patente weltweit.

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