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RS Components/Phoenix Contact

Offene Steuerungsplattform

| Redakteur: Reinhold Schäfer

Die AXC F 2152 PLCnext-Steuerung von Phoenix Contact liefert RS jetzt in den Regionen Emea und Asia Pacific.
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Die AXC F 2152 PLCnext-Steuerung von Phoenix Contact liefert RS jetzt in den Regionen Emea und Asia Pacific. (Bild: RS Components)

Eine offene Steuerungsplattform ermöglicht es Ingenieuren und Technikern ihre bevorzugten Programmiertools und Smart Devices zu verwenden.

RS Components (RS), die Handelsmarke des Distributors Electrocomponents plc, hat die erste speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) auf der Basis der von Phoenix Contact eingeführten offenen Steuerungsplattform PLCnext ins Sortiment aufgenommen. Sie ist auf den Einsatz in dezentralen modularen Steuerungsanwendungen in der Industrieautomatisierung und in Forschungsbereichen des Maschinenbaus ausgerichtet. Sie soll das PLCnext-Indutriesteuerungssystem mit der Robustheit und Sicherheit einer klassischen SPS mit der Offenheit und Flexibilität von Smart Devices des IIoT (industrielles Internet der Dinge) verbinden.

Die Industriesteuerung von Phoenix Contact trägt den Namen AXC F 2152. Sie verfügt über einen ARM-Cortex-Prozessor (Dual Core, 800 MHz) mit 512-MByte-Speicher. Die Steuerung ist in einem 127 mm × 45 mm × 75 mm großen Gehäuse untergebracht und enthält einen OPC-UA-Server, einen Feldbusmanager, Diagnose-Logger, Trace-Controller und greift über eine direkte Verbindung automatischen auf die Proficloud von Phoenix Contact zu.

Die PLCnext-Plattform stellt eine Erweiterung der klassischen IEC-61131-konformen SPS-Programmierung dar. Sie soll es Entwicklern und Technikern unter Verwendung einer Auswahl von Hochsprachen ermöglichen, zu programmieren. Open-Source-Software und Apps können flexibel in das System eingebunden werden, heißt es. Die Echtzeitleistung und Datenkonsistenz, die mit proprietärer, gerätespezifischer SPS-Codierung verbunden sind, sollen beibehalten werden. Gleichzeitig vermeidet man die Einschränkungen dieser Vorgehensweise.

Mehrere Entwickler können unabhängig voneinander mit ihren bevorzugten Entwicklungstools arbeiten, wobei ihre Beiträge nahtlos in ein einziges Projekt einfließen. Das Ergebnis ist, dass Anwendungen wesentlich schneller als zuvor entwickelt sind.

PLCnext Control basiert auf einer Linux-Embedded-Architektur, die der Hersteller um Echtzeitfähigkeit erweitert hat. Linux arbeitet stabil und unterstützt sichere Kommunikation. Da Linux auf vielen verschiedenen Hardwareplattformen läuft, sind Ausdehnungen des Rahmens und die Verwendung zukünftiger Prozessorarchitekturen kein Problem.

Die Engineering-Softwareplattform PLCnext Engineer nutzt Automationsmodule und objektorientierte Programmierung, um eine einzige optimierte Benutzeroberfläche für alle Engineering-Aufgaben zu bieten. Dies soll Zeit sparen und Kosten bei der Schulung und Projektarbeit senken. Der konsistente Betrieb weltweit werde durch die IEC-61131-3-Konformität sichergestellt, während die Programmierung der funktionalen Sicherheit gemäß IEC 61508 zertifiziert ist.

Die AXC F 2152 PLCnext-Steuerung von Phoenix Contact liefert RS jetzt in den Regionen EMEA und Asia Pacific.

RS Components GmbH, 64546 Mörfelden-Walldorf

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