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DIN EN 16.247-1

Ohne Energieaudits bis Dezember drohen Strafen von 50.000 Euro

| Autor: Stéphane Itasse

Bis zum 5. Dezember 2015 müssen Unternehmen Energieaudits nach DIN EN 16.247-1 durchführen, sonst drohen bis zu 50.000 Euro Strafe.
Bis zum 5. Dezember 2015 müssen Unternehmen Energieaudits nach DIN EN 16.247-1 durchführen, sonst drohen bis zu 50.000 Euro Strafe. (Bild: Wisag)

Bis zum 5. Dezember 2015 müssen Unternehmen Energieaudits durchführen und so ihre Maschinen und Anlagen auf Energieeffizienz überprüfen, wie der Industriedienstleister Wisag am Dienstag mitteilt. Das besagt die Novelle des Energiedienstleistungsgesetzes, die der Bundesrat unlängst verabschiedet hat. Die Durchführung werde streng überprüft und jede Zuwiderhandlung mit bis zu 50.000 Euro bestraft.

Wisag empfiehlt deshalb, möglichst zeitnah die Anlagen kontrollieren zu lassen, denn die Auditorenressourcen sind knapp. Wer nicht sofort handle, werde für dieses Jahr nur schwer noch einen Termin bekommen.

Energieaudits auf Basis von DIN EN 16.247-1 sind nachzuweisen

Alle Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern und 50 Mio. Euro Umsatz beziehungsweise einer Bilanzsumme von mehr als 43 Mio. Euro werden jetzt in die Pflicht genommen, sämtliche Standorte bis zum 5. Dezember 2015 auf Basis der DIN EN 16.247-1 zu auditieren, wie es in der Mitteilung heißt. Alle vier Jahre müsse dann das Audit wiederholt werden. Ausgenommen seien Unternehmen mit bestehender Zertifizierung gemäß IS0 50001 oder Emas.

Wisag stellt nach eigenen Angaben seinen Kunden für die Umsetzung der Gesetzesauflagen Fachleute zur Verfügung. „Durch die jahrzehntelange Erfahrung im Betreiben von Gebäuden können wir auf praxiserprobte Lösungen zurückgreifen und so unseren Kunden auch kurzfristig bei der Verbesserung ihrer Energiebilanz helfen“, sagt Stefan Borgemeister, Leiter Geschäftsfeldmanagement bei der Wisag Gebäude- und Industrieservice Holding GmbH & Co. KG.

Dienstleister unterstützen bei der Umsetzung der Energieaudits

Der Industriedienstleister unterstütze die Kunden an Verwaltungs-, Produktions- oder auch Lagerstandorten bei der energetischen Beratung und führe auch das Energieaudit durch. Die Mitarbeiter erstellen auf Basis der Verbrauchsdaten sowie einer Begehung eine Analyse, wie es heißt. Sie umfasse die Identifikation und Bewertung der elementaren Einflüsse und zeige Verbesserungspotenziale auf, die in einem Abschlussgespräch erläutert würden.

Auch Unternehmen, die bereits durch Dritte zertifiziert wurden, steht Wisag nach eigenen Angaben für die Umsetzung der Maßnahmen zur Verfügung. Mit Leistungen von der Anlagenmodernisierung über die Optimierung von Regelstrategien bis hin zum Zählermanagement könne der Industriedienstleister aufwarten. „Unsere Kunden können so langfristig nicht nur Energie sondern bares Geld sparen“, weiß Borgemeister. „Zusätzlich finden wir für unsere Kunden staatliche Fördermöglichkeiten zur Effizienzsteigerung.“ Hier gebe es ebenfalls Veränderungen: Neben den kleinen und mittelständischen Betrieben könnten künftig auch Großunternehmen von den staatlichen Zuschüssen profitieren.

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