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Optimierte Rundtaktmaschine für präzise Rückseitenbearbeitung

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Die Ausstattungsmerkmale der Rundtaktmaschine PT 52-12 CNC prädestinieren die Anlage für Aufgabenstellungen, bei denen es in erster Linie darum geht, die Forderung nach maximal möglicher Prozesssicherheit mit größter Präzision zu erfüllen. Das gewährleistet die Maschine für Bauteile mit einem Höchstdurchmesser von 60 mm und einer Länge bis 150 mm. Wie die anderen Rundtaktmaschinen der Hydromat-Baureihe besteht auch die PT 52-12 CNC aus einem zentral angeordneten, indexierbaren Schaltteller mit 12 oder 16 Werkstückträgern beziehungsweise Spannzangen und einem fest stehenden, ringförmigen Träger für 12 (18) oder 16 (24) Bearbeitungsstationen.

Rundtaktmaschine erlaubt Fertigung großer Stückzahlen mit engen Toleranzen

Die einzelnen Bearbeitungseinheiten lassen sich je nach anstehender Zerspanungsoperation mit entsprechenden Werkzeugköpfen bestücken. Bei der ersten Station wird das stangenförmige Rohmaterial der Spannzange zugeführt, von dieser fest eingespannt und von einer Säge auf die vorgesehene Größe abgelängt.

Nach jedem weiteren Bearbeitungsschritt dreht sich der Schaltteller mit dem eingespannten Werkstück taktweise von Station zu Station weiter, wobei das Teil schrittweise alle nötigen Fertigungsoperationen in einer Karussellbewegung durchläuft, bis das geplante Bauteil endgefertigt ist.

An der letzten Station kann das Bauteil aus der Spannzange entnommen und weiteren Prozessen zugeführt werden. Rundtaktanlagen stellen somit ein bewährtes Konzept zur wirtschaftlichen und effizienten Fertigung dar. Eine der überzeugenden Stärken von Rundtaktmaschinen liegt in der Aufteilung der einzelnen Zerspanungsschritte auf mehrere Bearbeitungsstationen. Damit ist es dem Anwender möglich, auch große Stückzahlen gleichgearteter Werkstücke in engen Toleranzbereichen komplett zu bearbeiten.

Achstoleranzen der Rundtaktmaschine auf den Wert null kompensiert

Die Aufteilung der Bearbeitung auf mehrere Bearbeitungsstationen hat zwar große Vorteile bei der wirtschaftlichen Komplettbearbeitung großer Stückzahlen, sie stellt jedoch hohe Anforderungen an die Präzision der Rundtaktmaschine. So ergeben sich etwa trotz hochpräziser Herstellung der einzelnen Maschinenkomponenten Abweichungen im Hundertstelmillimeterbereich in der Achsenflucht der Bearbeitungsstationen und Spannzangen.

Diese Abweichungen können die Präzision der zu produzierenden Werkstücke beeinträchtigen. Um dies zu vermeiden, verfügt die neue Rundtaktmaschine über eine Spannzangenfehler- beziehungsweise Rundlaufkompensation.

Dabei fertigt der Bediener zunächst ein Musterteil auf der Maschine an, das er anschließend durch Messung prüft. Mögliche Maßabweichungen hinterlegt er in der numerischen Steuerung der X- und Y-Achse, welche diese Werte bei der Bearbeitung berücksichtigt und die Achsflucht auf den Wert null korrigiert.

X/Y-Flanscheinheit zur Rundtaktmaschien kompensiert Achsfluchtfehler

Ist bei einer Bearbeitungsstation nur die Z-Achse numerisch gesteuert, so kann diese zur Kompensation der Achsfluchtfehler mit einer ebenso gesteuerten X/Y-Flanscheinheit ausgerüstet werden. Diese X/Y-Flanscheinheiten sind außen auf der jeweiligen Station des Einheitenträgers aufgebaut.

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