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Optimierte Rundtaktmaschine für präzise Rückseitenbearbeitung

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Sie bilden die Montageplattform für die Werkzeugeinheit und bewegen diese nach Vorgabe der Steuerung in der X- oder in der Y-Richtung. Sie sind damit ebenfalls in der Lage, die Achsfluchtfehler automatisch auf den Wert null zu kompensieren. Neben dem Ausgleich der Achsfluchtfehler eröffnen die X/Y-Flanscheinheiten jetzt auch Möglichkeiten zu einer exzentrischen Bearbeitung eines Werkstücks (Bild 3 – siehe Bildergalerie).

Rundtaktmaschine benötigt nur eine Bearbeitungseinheit für alle Werkzeugköpfe

Eine weitere Innovation mit deutlicher Wirkung in Richtung einer ökonomisch attraktiveren Fertigung ist die starke Vereinfachung bei der Konstruktion der Bearbeitungseinheiten. Bei der Vorgängermaschine wählte der Anwender, je nachdem wie seine Werkstücke zu fertigen waren, aus 60 Varianten aus. Diese Varianten waren speziell für die jeweiligen Bearbeitungsaufgaben ausgelegt und blieben deshalb unflexibel, weil sie auf diese Zwecke beschränkt waren.

Bei der neuen Rundtaktmaschine genügt eine einzige Bearbeitungseinheit mit der Typenbezeichnung GM-50/150, die sich mit Werkzeugköpfen allen erforderlichen Aufgaben entsprechend ausrüsten lässt. Auf diese Weise entfällt der aufwendige Umgang mit einer großen Anzahl verschiedener Bearbeitungseinheiten und der Lagerung einer entsprechenden Vielzahl von Ersatzteilen.

Der Anwender erspart sich damit einen in aller Regel erheblichen Kostenfaktor. Die GM- 50/150-Bearbeitungseinheit bietet in der Z-Richtung außerdem einen um 50 mm verlängerten Verfahrweg, der jetzt 150 mm beträgt. (Bild 1)

Manuelle Voreinstellung der Bearbeitungseinheiten nicht mehr nötig

Für den Maschinenbediener erübrigt sich damit die manuelle Voreinstellung der Bearbeitungseinheiten auf den erforderlichen Verfahrwegbereich. Denn die Bearbeitungseinheiten können immer in derselben Position verbleiben.

Dies trägt, wie auch die Einsparung von anderen manuellen Einstellungsschritten, erheblich zur Verkürzung der Nebenzeiten bei: Bei früheren Maschinen konnten die Vorschubventile zum Beispiel nur manuell eingestellt werden. Auf der neuen Rundtaktmaschine geschieht dies jetzt über die Parametrierung in der CNC, hier über eine Siemens 840D sl.

Ein weiterer nützlicher Faktor ist der modulare Aufbau der Bearbeitungseinheit (Bild 2): Mit verschiedenen Vorsatzflanschen können unterschiedlichste Werkzeugaufnahmen eingerichtet werden, zum Beispiel mit genormten Hohlschaftkegeln von HSK 32 bis HSK 63, aber auch mit Sondervarianten. Außerdem verfügt die Bearbeitungseinheit über eine Kurzkegelaufnahme für die Zentrierung und eine zylindrische Bohrung für Werkzeugköpfe, die hochgenau ausgerichtet sein müssen.

Rundtaktmaschine lässt sich für viele Zerspanungsoperationen ausrüsten

Auf diese Weise lässt sich die Maschine für eine Vielzahl von Zerspanungsoperationen ausrüsten (Bild 4): Zum Beispiel mit Axial-, Quer-, Gewindebohr- oder -rollköpfen für Innen- und Außengewinde sowie mit Fräs-, Dreh- oder Schälköpfen für besonders hohe Zerspanungsleistungen.

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