Pfiffner Optimierte Rundtaktmaschine für präzise Rückseitenbearbeitung

Autor / Redakteur: Uwe Krause / Peter Königsreuther

Wenn es um die Fertigung großer Serien von Präzisionsteilen geht, dann ist eine Rundtaktanlage oft das Mittel der Wahl. Vor allem wenn häufige Produktwechsel in möglichst kurzer Zeit zu bewerkstelligen sind. Eine weiterentwickelte Maschine punktet jetzt mit der Möglichkeit, das Werkstück prozesssicher zu wenden.

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Detailansicht einer typischen Rundtischmaschine aus dem Hause Pfiffner, das mit dieser Technik 40 Jahre Erfahrung zu bieten hat. (Bild: Pfiffner)
Detailansicht einer typischen Rundtischmaschine aus dem Hause Pfiffner, das mit dieser Technik 40 Jahre Erfahrung zu bieten hat. (Bild: Pfiffner)

Hohe Präzision, Prozesssicherheit, Produktivität, und das bei erhöhter Flexibilität, gehören zu den zentralen Interessen von zerspanenden Fertigungsbetrieben. Genau in diese Richtung zielt die neue Rundtaktmaschine PT 52-12 CNC der K.-R.-Pfiffner- Gruppe. Bei der Anlage handelt es sich um eine zielgerichtete Weiterentwicklung der bestehenden Hydromat-Rundtaktmaschinen.

Neue Generation von Rundtaktmaschinen bietet mehr

Die neue Generation steigert mit einer Reihe von Eigenschaften sowohl die Präzision und Prozesssicherheit als auch die Produktivität und Flexibilität. Unter anderem sind bei der PT 52-12 CNC bei jeder Bearbeitungseinheit zumindest die Zustellbewegung auf der Z-Achse und der Antriebsmotor der Bearbeitungsspindel numerisch gesteuert. Das Maschinenkonzept bietet außerdem die Option bis zu fünf Achsen an jeder Bearbeitungseinheit numerisch gesteuert auszuführen.

Der Spindelantrieb wird über einen AC-Motor geregelt. Zusammen mit einer Reihe weiterer Optimierungen bietet die Maschine damit die richtigen Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Fertigung großer Serien von Präzisionsteilen in Kombination mit einer weit höheren Flexibilität im Vergleich zu anderen Konzepten, gerade wenn häufige Produktwechsel durchzuführen sind.

Jede Bearbeitungseinheit der Rundtaktmaschine bietet bis zu fünf steuerbare Achsen

Die verbesserte Rundtaktmaschine ermöglicht es, durch die Ansteuerung weiterer Achsen mit kurzen Umrüstzeiten ein breiteres Werkstückspektrum wirtschaftlich zu fertigen und damit den Nutzungsgrad deutlich zu erhöhen. Die Vorgängermaschinen arbeiteten, je nach zu fertigendem Werkstück, sowohl mit hydraulisch als auch mit elektronisch angesteuerten Bearbeitungseinheiten auf ein und derselben Anlage.

Die erheblich verkürzten Umrüstzeiten wirken sich aber auch bei kleineren Losgrößen höchst vorteilhaft aus. Generell lassen sich nun auch bei häufigeren Produktwechseln wirtschaftliche Fertigungsbedingungen erreichen.

Rundtaktmaschine kann auch exzentrische Bohrungen innenflächig bearbeiten

Bei den zusätzlichen vier Achsen, die optional bei jeder Bearbeitungseinheit angesteuert werden können, handelt es sich um die quer zur Z-Achse verlaufende Y-Achse, die vertikale X-Achse, zudem die C2-Achse, mit der etwa ein Fräskopf um die Z-Achse geschwenkt werden kann, und die U-Achse, die für das Verfahren des Planschieberkopfs bestimmt ist. Über die letztgenannte Achse lassen sich zum Beispiel auch exzentrische Bohrungen innenflächig bearbeiten.

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