Spanntechnik

PC-gesteuertes Feinpositioniersystem ermöglicht automatisiertes Drehen

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Zusätzlich darf die Funktion des Feinpositionierens nicht beeinträchtigt werden. Neben einer hohen Lebensdauer und einem möglichst großen Backenhub dürfen die Radialkräfte auf das Werkstück – verantwortlich für dessen Rundheit – ein Höchstmaß nicht überschreiten. Jedoch müssen die Schnittkräfte bei der Bearbeitung des Werkstücks sicher aufgenommen werden. Die entwickelte Lösung für diese Problemstellung ist die Membranspanntechnik, die außer den geforderten Eigenschaften nur wenig Platz benötigt und nur wenig wiegt. Dies ist wegen der durch die Feinpositionierung erzeugten Unwucht von großem Vorteil.

Mit 3D-Systemsimulation Bauteile dimensionieren und optimieren

Konstruktionsbegleitend wird bei der Schunk GmbH & Co. in Mengen mit dem FEM-Programm Ansys die Spannsituation und die Lebensdauer simuliert. Bei der Simulation wird die Spannmembran durch eine axial wirkende Druckkraft gezielt deformiert. Die Rückstellkraft wird über Trägerbacken übertragen, die auf der Spannmembran befestigt sind. Die auf den Trägerbacken befestigten verstellbaren Spannspitzen übertragen die Kräfte auf das Werkstück (Zahnrad).

Mit der 3D-Systemsimulation werden die Bauteile dimensioniert und optimiert. Dort lassen sich Erkenntnisse zur Bruchmechanik, Steifigkeit, Lebensdauer und zum Schwingungsverhalten treffen. Über Versuche an den durch das Unternehmen Schunk gefertigten Bauteilen sind die ermittelten Ergebnisse verifiziert worden.

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