Sogar noch mehr weg Porsche streicht jetzt sogar 5.000 Stellen

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Der Sport- und Geländewagenbauer Porsche streicht bis 2035 weitere 5.000 Stellen in der Region Stuttgart, wie die dpa jetzt meldet ...

Es kommt doch etwas schlimmer als noch vor einiger Zeit angekündigt! Denn Porsche will in der Region um Stuttgart nun bis 2035 rund 5.000 Stellen ad acta legen. Hier mehr dazu ...(Bild:  Porsche)
Es kommt doch etwas schlimmer als noch vor einiger Zeit angekündigt! Denn Porsche will in der Region um Stuttgart nun bis 2035 rund 5.000 Stellen ad acta legen. Hier mehr dazu ...
(Bild: Porsche)

Von den Stellenstreichungen bei Porsche sind das Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen und das Entwicklungszentrum in nahen Weissach betroffen, heißt es. Im Gegenzug werde die Standortsicherung um fünf Jahre (bis Ende 2035) verlängert. Betriebsbedingte Kündigungen sind in dieser Zeit ausgeschlossen, wie Unternehmen und Gesamtbetriebsrat mitteilten. Über den Umfang des Sparpakets war bereits in Medien wie dem Manager Magazin berichtet worden. Der Stellenabbau soll den Angaben nach sozialverträglich erfolgen, was vor allem durch natürliche Fluktuation, demografische Effekte, Altersteilzeit und freiwillige Aufhebungsverträge geschehen soll. An den Verhandlungen waren auch die IG Metall und der Arbeitgeberverband Südwestmetall beteiligt. Das Ziel des Ganzen ist es, die Wettbewerbsfähigkeit von Porsche zu stärken und dabei langfristig möglichst viele Arbeitsplätze abzusichern.

Einbußen für Porsche-Belegschaft und -Management

Nicht vergessen werden dürfe das sogenannte Zukunftspaket! Denn es sieht Investitionen von insgesamt 2,1 Milliarden Euro vor. Damit soll unter anderem sichergestellt werden, dass die zweitürigen Porsche-Sportwagen weiterhin in Zuffenhausen vom Band rollen können und die Entwicklungsarbeit in Weissach gebündelt bleibt. Finanziert wird das Ganze, wie es weiter heißt, durch ein umfassendes Maßnahmenpaket. Es soll wohl die Personalkosten deutlich senken und die Arbeit an den Standorten flexibler und produktiver machen. Konkret bedeutet das unter anderem, dass Tariferhöhungen bis Ende 2035 zum Teil einbehalten werden, weniger Weihnachtsgeld und der Mitarbeiterbonus wird sich stärker am Unternehmenserfolg orientieren. Große Teile des Managements verzichten demnach schon 2027 und 2028 auf Erhöhungen der Grundvergütung. Homeoffice soll künftig nur nur noch an maximal acht statt zwölf Tagen im Monat möglich sein. Was der Konzern für das neuerliche Sparpaket an Einmalbelastungen schultern muss, bleibt noch im Dunkeln.

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