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3D-Druck-Service beschleunigt Spritzguß

Präzise Kunststoffteile aus additiv gefertigten Spritzgießwerkzeugen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Igus erweitert den 3D-Druckservice um das Spritgießen mit additiv gefertigten Werkzeugen. Dafür stehen insgesamt 55 schmierfreie Kunststofftypen bereit, aus denen individuelle Wunschbauteile gefertigt werden können, wie Igus sagt.
Igus erweitert den 3D-Druckservice um das Spritgießen mit additiv gefertigten Werkzeugen. Dafür stehen insgesamt 55 schmierfreie Kunststofftypen bereit, aus denen individuelle Wunschbauteile gefertigt werden können, wie Igus sagt. (Bild: Igus)

Igus bietet für die Fertigung von Verschleißteilen aus Kunststoff 55 reibungsarme Polymertypen. Sonderteile könnten durch 3D-gedruckte Werkzeuge außerdem noch rascher gefertigt und geliefert werden.

Verschleißteile sind verstärkter Reibung ausgesetzt, so Igus. Deshalb setzen viele Konstrukteure aus diversen Industriesektoren auf diese 55, wie es heißt, langlebigen und schmierfreien Hochleistungspolymere des Unternehmens. Damit der Anwender seine Sonderlösung aus dem passenden Werkstoff möglichst schnell erhält, hat Igus jetzt das „Print2Mould-Verfahren“ in seinen Online-3D-Druckservice integriert. Mit einem additiv gefertigten Werkzeug wird dabei das Bauteil spritzgegossen. Dazu lade der Nutzer einfach die Step-Datei seines Verschleißteiles im Rahmen des 3D-Druckservice hoch, wähle den Werkstoff aus und könne ein Angebot anfordern. Ausreichende Angaben zu den Werkstoffeigenschaften sowie zur Präzision, Biegefestigkeit und dem Preis helfen ihm laut Igus bei der Wahl des passenden Kunststoffs.

Vom Fräsen bis Spritzgießen reicht das Angebot

Die 55 Werkstoffe helfen etwa dann, wenn der Anwender auf der Suche nach einem verschleißfesten Gleitlager ist. Seien jedoch Verschleißteile in jeglicher Sonderform gefragt, die Optionen reichen dabei vom Zahnrad bis hin zur Spezialbuchse, könne er sich entweder sein Bauteil aus einem passenden Iglidur-Halbzeug fräsen (oder fräsen lassen) oder, wenn es um komplexere Geometrien geht, auf den 3D-Druck von Igus zurückgreifen respektive sich des neu angebotenen Verfahrens bedienen.

Kostentransparent und rasch zu Prototyp oder Kleinserie

Die Fertigung von Sonderteilen im „Print2Mould-Verfahren“ punkte vor allem durch Kürze in Bezug auf die Prototypenentwicklung oder für Kleinserien. So erhält der Kunde die Möglichkeit bereits im Frühstadium seiner Entwicklung serienidentische Bauteile zu erhalten und zu begutachten. Der Preis für die Fertigung inklusive der Kosten für das Spritzgusswerkzeug sowie Informationen zum Werkstoff, zur Präzision und Biegefestigkeit sind online direkt ersichtlich, so Igus. Nach der Auswahl des passenden Hochleistungspolymers könne der Nutzer die Menge eingeben und direkt ein Angebot bei Igus anfordern. Bereits nach 10 Werktagen sollen die gespritzten Sonderlösungen lieferbar sein.

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