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Inwieweit fließen Ideen der Auslandstochtergesellschaften in die Produktentwicklung ein?
Schunk: Als international agierendes Unternehmen ist uns dieser Punkt besonders wichtig. Genau deshalb setzt Schunk weltweit Maßstäbe in Spanntechnik und Automation. Die gleichen Maßnahmen, mit denen wir im Inland systematisch Ideen generieren, wenden wir auch auf den Exportmärkten an. Bei internationalen Meetings mit unseren Auslandsgesellschaften steht das Thema Innovationen ebenfalls immer auf der Agenda.
Welche Rolle spielen Kunden bei der Produktentwicklung?
Schunk: Eine ganz entscheidende. Mit seinen Zielen und Anforderungen steht der Kunde im Mittelpunkt unserer kompletten Entwicklungsarbeit. Das gilt für kundenspezifische Lösungen genauso wie für die Entwicklung von Standardprodukten. Obwohl beide Bereiche organisatorisch voneinander getrennt sind, verdichten wir die Erkenntnisse aus Sonderlösungen, leiten daraus allgemeine Marktanforderungen ab und definieren schließlich die Entwicklung von Standardprodukten.
Auch bei neuen Standardprodukten binden wir unsere Kunden direkt mit ein. Diese Strategie hat sich besonders bei neuen Branchen als ideal erwiesen. Schnell entstehen auf diese Weise intensive Partnerschaften, in denen beide Seiten profitieren: Schunk erarbeitet maßgeschneiderte Innovationen, die exakt die Anforderungen des Marktes berücksichtigen. Unser Kunde profitiert vom zeitlichen Wettbewerbsvorsprung und teilweise auch von exklusiven Entwicklungsvereinbarungen.
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