E-Class

Produktklassifikationen über Unternehmensgrenzen hinweg gewinnen an Bedeutung

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Merkmalleisten sind eine Besonderheit von E-Class

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal sind die sogenannten „produktbezogenen Merkmale“. Nicht jede Klassifikation ist durch solche produktbezogenen Merkmale ergänzt. Den hier erwähnten branchenspezifischen Klassifikationen sind produktbezogene Merkmale zugeordnet, dem UNSPSC z.B. keine, jedoch wiederum dem GPC. Eingangs wurde von der Identifikations- und der Gruppierungsfunktion gesprochen. Strenggenommen deckt der UNSPSC nur die Gruppierungsfunktion ab, damit ist er den statistischen Klassifikationen sehr ähnlich. Insofern ist es erstaunlich, dass er so weit verbreitet ist, da seine unternehmensbezogenen Anwendungsmöglichkeiten hierdurch sehr begrenzt sind.

Für E-Class sind die Merkmalleisten von erheblicher Bedeutung, sie werden als ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal betrachtet. Die aktuelle Bestückung mit Merkmalleisten ist noch nicht so umfänglich, dass bereits von einer durchgängigen produktidentifizierenden Systematik gesprochen werden könnte. Wichtig ist, dass, nachdem die konzeptionellen Grundlagen geschaffen wurden, die Merkmalleisten schrittweise aufgebaut werden. Wichtig ist ebenfalls, dass diese konzeptionellen Grundlagen normbasiert ausgestaltet sind. Damit ist wiederum ein Schritt hin zu einem Standard geschaffen. Derzeit sprechen wir von „Klassifikation“ und meinen damit das vierstufige Ordnungssystem namens E-Class.

Ordnungssystem soll bei E-Class Merkmalleisten ablösen

Die Merkmalleisten sind heute wie eine reine Deskriptorenliste ausgestaltet. Zukünftig wird diese durch ein recht komfortables Ordnungssystem abgelöst, indem Merkmale nach unterschiedlichen Anwendersichten, die sich an der betrieblichen Wertschöpfungskette orientieren, zugeordnet werden. E-Class wird zukünftig aus zwei recht komfortablen Ordnungssystemen bestehen, die durch ihr Zusammenwirken viele betriebliche Prozesse nicht nur beeinflussen, sondern auch gestalten werden.

Dieses Gestaltungspotenzial ist nicht zu unterschätzen, wird doch durch den Standard E-Class (mit seinen zwei Ordnungssystemen) die Basis geschaffen, innenbetriebliche und natürlich auch zwischenbetriebliche Prozesse selbst so zu standardisieren, dass sie für den elektronischen Datentransfer geeignet sind. Die Kommunikation zwischen den Unternehmen wird hierdurch erheblich beeinflusst werden. Denn heute werden diese für den Geschäftserfolg so sensiblen Schnittstellen mit sehr hohem manuellem Aufwand abgewickelt. Zusätzlich sind die Prozessinhalte nur rudimentär so strukturiert, dass sie auch automatisierbar sind.

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