Produktpiraterie

Produktpiraten das Handwerk legen

Seite: 4/4

Anbieter zum Thema

Oft seien aber die Fälschungen so gut, dass auf den ersten und zweiten Blick kein Unterschied zum Original zu erkennen ist. „Deshalb empfehlen wir dringend, Lager nur bei autorisierten Händlern der jeweiligen Hersteller zu kaufen“, rät Schulz. „Besonders, wenn Lager zu Preisen angeboten werden, die weit unter den marktüblichen liegen, ist Vorsicht geboten“, warnt er. Um seine Kunden zu schützen, legt SKF gesteigerten Wert auf eine permanente Aufklärung und Sensibilisierung über Risiken und Schäden, die von Lagern ausgehen, denen entscheidende Leistungsmerkmale fehlen.

MIt hohem Innovationstempo den Produktpiraten davonziehen

Bei Phoenix Contact sind kontinuierliche Innovationen sowie der direkte Kundenkontakt ein starker Hebel gegen Produktpiraterie. Johannes Kalhoff, Fachleiter Corporate Technology bei der Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Blomberg, dazu: „Basierend auf unseren Produkt- und Branchenkenntnissen beobachten wir aktiv den Markt. Abgesehen von unseren eigenen Aktivitäten, zum Beispiel auf Messen oder im Internet, werden auch Auffälligkeiten durch unsere Kunden angemerkt“, so der Experte.

Liegt ein Verdacht auf Plagiate vor, hängt die weitere Vorgehensweise laut Kalhoff nach einer gründlichen Prüfung vom Einzelfall ab und wird durch das Verhalten des Kopisten beziehungsweise Vertreibers von Plagiaten sowie die gesetzlichen Rahmenbedingungen bestimmt. „Die Maßnahmen reichen vom einfachen Gespräch bis zur einstweiligen Verfügung, die zum Beispiel auf Messen mit Unterlassungsverpflichtung binnen weniger Stunden vollzogen werden kann“, berichtet Kalhoff.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:338098)