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Fraunhofer ICT Projekt „Hylightcab“: „Brummis“ werden abspecken!

| Redakteur: Peter Königsreuther

Das Projekt „Hylightcab“, an dem das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT beteiligt ist, will mithilfe innovativer Multimaterial-Bauweise an Fahrerkabinen, dem ganzen Lkw Vorteile verschaffen.

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Wenn es nach den Mitstreitern des Projekts „Hylightcab“ geht, dann sitzen Lkw-Fahrer bald in gezielt auf Leichtbau getrimmten Mulimaterial-Kabinen. Daraus ergeben sich die Vorteile von durch Treibstoffeinsparungen reduziertem CO2-Ausstoß. Und aufgrund des geringeren Leergewichts könne die Zuladung steigen, wodurch sich die sonst übliche Zahl der Fahrten für die gleiche Nutzlast verringere.
Wenn es nach den Mitstreitern des Projekts „Hylightcab“ geht, dann sitzen Lkw-Fahrer bald in gezielt auf Leichtbau getrimmten Mulimaterial-Kabinen. Daraus ergeben sich die Vorteile von durch Treibstoffeinsparungen reduziertem CO2-Ausstoß. Und aufgrund des geringeren Leergewichts könne die Zuladung steigen, wodurch sich die sonst übliche Zahl der Fahrten für die gleiche Nutzlast verringere.
(Bild: Daimler AG)

Quasi den Antrieb für dieses Vorhaben holen sich die Projekt-Protagonisten aus der Tatsache, das ein großer Anteil der weltweit verursachten CO2-Emissionen aus dem Gütertransport stammt, welcher laut dem Statistik-Portal Statista zu über 70 % durch Lkw abgewickelt wird, sagen die Forscher des ICT aus Pfinztal. Diese Emissionen könnten über einen verringerten Kraftstoffverbrauch der eingesetzten Nutzfahrzeuge aber reduziert werden. Als dominierender Faktor für den Verbrauch gilt dabei die Fahrzeugmasse. Mittels gezielt betriebenem Leichtbau könne der CO2-Ausstoß deutlich verringert werden. Außer der reinen Treibstoff ergibt sich bei Nutzfahrzeugen ein weiterer Vorteil durch die Leichtbauweise. In Bezug auf die rechtliche Beschränkung des zulässigen Gesamtgewichts beladener Nutzfahrzeuge, führt eine Reduktion des Leergewichts auch logischerweise zu einer Steigerung der maximal möglichen Zuladung, wie die Experten anmerken. Letztlich könnte dadurch auch die Anzahl der Fahrten reduziert werden. Leichtbau im Nutzfahrzeug schont also Ressourcen und steigert gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit, heißt es. Laut Projekt-Steckbrief läuft Highlightcab seit Juni letzten Jahres. Es wird aber bis zum Mai 2020 geforscht. Der Verbundkoordinator und ein Projektpartner ist die Greening GmbH & Co. KG aus Leutenbach. Die weiteren Projektbeteiligten sind:

  • Das KIT – FAST, Institut für Fahrzeugsystemtechnik - Teilinstitut Leichtbautechnologie des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Karlsruhe;
  • Die Fritzmeier Composite GmbH & Co. KG aus Bruckmühl;
  • Und die Christian Karl Siebenwurst GmbH & Co. KG Modellbau & Formenbau aus Dietfurt a.d. Altmühl.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Vorhaben im Rahmen des Fachprogramms „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologie“, wie es heißt.

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