Nächster Auftakt gelungen

Die Rapid.tech 3D 2026 überzeugt schon am ersten Tag

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Mithilfe des 3D-Drucks wird man industriell souverän

Im Fokus des Forums Emerging & Supply Chain Industries wiederum stehen unter anderem hybride Fertigungsketten, Reparaturmöglichkeiten mittels Direct Energy Deposition (DED), dezentrale Produktionsstrategien sowie digitale Plattformmodelle für neue Versorgungsstrukturen, informiert die Messe Erfurt. Dabei zeigen Experten aus Industrie und Forschung, unter ihnen Vertreter von DMG Mori, vom Fraunhofer IWS, von Siemens und und von Ampower, wie additive Feritungsprozesse Material einsparen, CO₂-Emissionen reduzieren und die Versorgungssicherheit erhöhen können. Praxisbeispiele aus Industrie und Medizintechnik belegten etwa, wie die additive Fertigung bestehende Geschäftsmodelle erweitern und industrielle Abhängigkeiten verringern kann. Das Forum stelle also klar, dass die additive Fertigung ist heute schon viel mehr als eine Alternative für die Herstellung von komplexen Geometrien bei Bauteilen ist – sie werde jetzt vielmehr zum strategischen Hebel für nachhaltige Produktionssysteme und industrielle Souveränität.

Die Forschung gibt den Schub für die 3D-Druck-Entwicklung

Jede Entwicklung lebt bekanntlich von Grundlagenforschung. Und Das Forum AM Science (AM = Additive Manufacturing) mit 17 Vorträgen, die alle ein wissenschaftliches „Peer Review“-Verfahren zur Qualitätssicherung durchlaufen haben, verdeutlicht, dass additive Fertigungsprozesse noch viele unerforschte Aspekte in sich bergen, heißt es. Dabei gehe es sowohl um das Monitoring von Fertigungsprozessen als auch um die Entwicklung geeigneter Fertigungsstrategien und Parameter für bestimmte Werkstoffe, die es prozesssicher zu verarbeiten gilt. Die Erhebung, Auswertung und Interpretation von Prozessdaten gibt dann Aufschluss darüber, wie generative Prozesse in unterschiedlichen Skalen funktionieren und wo die Stellschrauben für Optimierungen sind. Die Industrie brauche nicht zuletzt konstant zuverlässige Prozesse mit klaren Informationen, wenn es um Reproduzierbarkeit und Ergebnisqualität gehe. Die Forschung liefert diese Grundlagen und die nötigen Details.

Mit der additiven Fertigung auf Tuchfühlung gehen

Technologie begreifbar machen ist dann das Ziel der sogenannten Expert Tables. Interessierte haben dazu auf der Rapid.Tech 3D die Möglichkeit, Anwendungsbeispiele direkt und live zu erleben. Konkrete Aufgabenstellungen, konkrete Lösungen dafür – das ist der Grundtenor! Er laut Veranstalter zeigen, dass am Anfang immer die Anforderung steht. Praxisbeispiele sollen dann klarmachen, wie aus komplexen Baugruppen durch die additive Fertigung Einzelkomponenten mit hoher Funktionsintegration werden können oder bessere Bauteileigenschaften zu erreichen sind. Die dortigen Spezialisten beantworten dabei Fragen dazu, welche Strategien bei der Entwicklung von Serienprodukten anzuwenden sind, oder wie eine automatisierte Serienfertigung von Metallbauteilen mittels Cold Metal Fusion funktioniert. Die Messe läuft übrigens noch bis einschließlich 7. Mai.

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