Man hat geredet Katherina Reiche fordert Zugang zu kritischen Rohstoffen

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Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat bei ihrem Besuch in China verlässliche Zugänge zu kritischen Rohstoffen und seltenen Erden angemahnt ...

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) ist zu Gesprächen nach China gereist. Ein Hauptanliegen und einer der ersten Diskussionspunkte dreht sich um die sichere Versorgung mit kritischen Rohstoffen und seltenen Erden ...(Bild:  E. Schu / dpa)
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) ist zu Gesprächen nach China gereist. Ein Hauptanliegen und einer der ersten Diskussionspunkte dreht sich um die sichere Versorgung mit kritischen Rohstoffen und seltenen Erden ...
(Bild: E. Schu / dpa)

Katherina Reiche kommentierte im Rahmen ihres China-Besuches nach den ersten Gesprächen: „Wir haben über kritische Rohstoffe gesprochen.“ Der Hintergrund des Vorstoßes ist das bekannte Problem, dass deutsche Unternehmen kritische Mineralien und seltene Erden für viele moderne Anwendungen und für die Mobilitätswende brauchen. Reiche habe mit ihren Gesprächspartnern nun Wege ausgelotet, die wichtigen Zugänge zu schaffen, auf die sich die deutschen Unternehmen dann auch verlassen könnten. So hieß es jedenfalls nach dem Treffen mit Chinas Handelsminister Wang Wentao und Zhou Haibing, einem Vizeminister der Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform.

Weg mit unfairem Wettbewerb, her mit offenem Export

China hatte ja als Folge des Handelsstreits mit den USA Ausfuhrlizenzen für sieben seltene Erden und für die damit gefertigten Magnete eingeführt. Für die exportorientierte deutsche Wirtschaft ist aber diese einseitige Abhängigkeit heikel, weil auch Unternehmen in Europa von den chinesischen Beschränkungen betroffen sind. Mit Blick auf mögliche schärfere EU-Handelsschutzinstrumente äußerte Reiche auch noch, dass Deutschland als Exportnation zwei Interessen verfolgt: Einerseits müsse unfairem Wettbewerb mit angemessenen Instrumenten begegnet werden, andererseits müsse der Export deutscher Unternehmen weiter möglich bleiben. „Wir werben in Brüssel also für einen balancierten Ansatz, wirksame Schutzinstrumente und gleichzeitig Offenheit für den Export“, wie Reiche noch wissen ließ.

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