Elektrische Antriebe

Retrofit – die preisgünstige Alternative zum Neukauf

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In Abhängigkeit vom Umfang des Retrofit und vom Antrieb (Gleich- oder Drehstromantriebe, Antriebsleistungen) sind Kosteneinsparungen von 30 bis 70% gegenüber einer vollständigen Erneuerung der Antriebe möglich. Die Zeiteinsparung (Stillstandszeiten für die Umrüstung) liegt in der gleichen Größenordnung.

Von einem Engagement in Osteuropa im Bereich Retrofit können deutsche Unternehmen trotz Wirtschafts- und Finanzkrise profitieren. Voraussetzung sind allerdings gute Marktkenntnisse. So sind die Unternehmen gut beraten, sich frühzeitig damit auseinanderzusetzen, wie sie möglichst effizient die Hürden der unterschiedlichen Währungen, Sprachen, Kulturen und Mentalitäten nehmen können.

Kurze Stillstandszeiten machen Retrofit zusätzlich attraktiv

Die juristischen Grundlagen entsprechen mittlerweile größtenteils internationalen Standards. Das betrifft sowohl Akkreditierungsgeschäfte als auch Lieferbedingungen. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte wichtiger Schriftverkehr in Deutsch und Russisch abgefasst werden, wobei es bei größeren Unternehmen durchaus Usus ist, die Geschäfte auf Englisch abzuwickeln. Darüber hinaus wird es für deutsche Unternehmen zunehmend wichtiger, selbst vor Ort zu sein.

Das Retrofit von Antriebssystemen ist nicht nur für osteuropäische Stahlkocher eine preisgünstige Alternative zu einer Neuanschaffung. Bei kurzen Stillstandszeiten werden die Steuerungssysteme auf den neuesten Stand der Technik gebracht und haben so wieder eine entsprechend hohe Verfügbarkeit. Summa summarum erweist sich das Retrofit als langfristige, kostengünstige Sicherung des Anlageninvestments und der Wettbewerbsfähigkeit.

Dipl.-Ing. Rainer Hübner ist Vertriebsleiter bei Transresch Antriebssysteme in Berlin.

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