Zielvorgabe dennoch fraglich Immerhin Großauftrag für Rheinmetall, nach dem F126-Debakel

Quelle: Reuters 1 min Lesedauer

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Das Flugabwehrsystem Skynex, das Rheinmetall anbietet, hat jetzt einen nicht näher genannten Kunden überzeugt ...

Auch Rheinmetall ist von der Absage des Fregattenprogramms F126 betroffen und prüft, welche Auswirkungen zu erwarten sind. Parallel hat man immerhin einen großen Auftrag für Skynex-Flugabwehrsysteme für sich gewinnen können ...(Bild:  Rheinmetall)
Auch Rheinmetall ist von der Absage des Fregattenprogramms F126 betroffen und prüft, welche Auswirkungen zu erwarten sind. Parallel hat man immerhin einen großen Auftrag für Skynex-Flugabwehrsysteme für sich gewinnen können ...
(Bild: Rheinmetall)

Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall hat nach eigenen Angaben einen Großauftrag für sein Flugabwehrsystem Skynex an Land gezogen. Der Auftragswert eines internationalen Kunden betrage mehrere hundert Millionen Euro. Die Bestellung umfasst nach Aussage von Rheinmetall Fahrzeuge, Munition und die passende integrierte logistische Unterstützung. Rheinmetall liefert demnach innerhalb von 39 Monaten vier Skynex-Systeme. Die Auslieferung der ersten, sogenannten Batterie soll 21 Monate nach der Vertragsunterzeichnung erfolgen. Die weiteren Batterien folgten nacheinander, wobei jede Lieferung sechs Monate nach Abschluss der vorherigen geplant sei.

Ausgleich für das geplatzte Fregattenprojekt?

Rheinmetall bewertet derzeit außerdem die Auswirkungen der Stornierung des Programms für die Fregatte F126. Das Trading Update für das zweite Quartal mit einem erwarteten Umsatzwachstum von über 60 Prozent werde aber getroffen. Allerdings wird die Absage des F126 Programms dazu führen, dass das erwartete Ziel von 20 Milliarden Euro für Rheinmetall Nomination nicht erreicht werden kann. Trotz der starken Auftragsdynamik in allen anderen Segmenten mit einem ersten Auftrag für Loitering-Munition im April und dem rumänischen Auftragspaket im Rahmen des SAFE-Programms Ende Mai, wird das Gesamtvolumen im zweiten Quartal ein niedriges 2-stelliges Milliarden-Niveau erreichen. Das Unternehmen prüft, ob F126 weitere Auswirkungen auf die Gesamtjahresprognose hat. Das Ergebnis werde für das zweite Quartal (am 6. August 2026) detailliert vorgelegt.

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