Warten auf „Godot“ Wo bleibt denn der Aufschwung im Maschinenbau?

Quelle: Reuters 1 min Lesedauer

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Im Vergleich zum Mai 2025 knickten die Aufträge im deutschen Maschinen- und Anlagenbau in diesem Mai sogar ein, so der VDMA ...

Dr. Johannes Gernandt, Chefvolkswirt beim VDMA in Frankfurt am Main, zur aktuellen Lage im deutschen Maschinen- und Anlagenbau: „Die Bundesregierung muss für Rückenwind sorgen, sonst bleibt der Aufschwung nach wie vor auf der Strecke!“(Bild:  Sarah Kastner Fotografie)
Dr. Johannes Gernandt, Chefvolkswirt beim VDMA in Frankfurt am Main, zur aktuellen Lage im deutschen Maschinen- und Anlagenbau: „Die Bundesregierung muss für Rückenwind sorgen, sonst bleibt der Aufschwung nach wie vor auf der Strecke!“
(Bild: Sarah Kastner Fotografie)

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau kommt nicht in Schwung, denn im Mai 2026 sank der Auftragseingang um ein Prozent (im Vergleich zum Vorjahresmonat), wie der Branchenverband VDMA am Donnerstag mitteilte. Und einem Order-Plus von einem Prozent aus dem Ausland stand ein Rückgang von drei Prozent im Inland gegenüber, wie es weiter heißt. Die Entwicklung im Ausland war jedoch gespalten! Denn während die Bestellungen aus den Nicht-Euro-Ländern um elf Prozent zulegten, brachen sie in der Euro-Zone um 21 Prozent ein. Der VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt kommentiert: „Nur ansatzweise ist da eine gewisse Dynamik im Maschinenbau zu spüren!“ Die weltweiten Krisen und die damit einhergehenden Ängste vor Lieferengpässen bremsen einen möglichen Optimismus offensichtlich aus. Auch Gernandt fordert die Bundesregierung deshalb auf, schnell für passende Reformen zu sorgen. Der VDMA senkte im Juni übrigens seine Prognose für dieses Jahr und glaubt nun eher an eine Stagnation als an einen leichten Aufschwung.

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