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Kennzeichnung

Roboter etikettiert Stahlcoils flexibel im Takt

| Autor / Redakteur: Stefanie Schönberger / Victoria Sonnenberg

Ein UR-Roboter beim Etikettieren.
Bildergalerie: 13 Bilder
Ein UR-Roboter beim Etikettieren. (Bild: Topex)

Die Kennzeichnung von Komponenten für eine Identifizierung ist in vielen Branchen ein Muss. Um die Kontinuität der Prozesse zu gewährleisten, muss die Etikettierung zuverlässig verlaufen. Flexible und effiziente Roboterarme werden dieser Anforderung gerecht.

Gegründet wurde Topex 1984 in Baden-Württemberg und beschäftigt heute etwa fünfzig Mitarbeiter. Neben dem Hauptsitz in Erkenbrechtsweiler verzeichnet das Unternehmen weitere Niederlassungen in Nordrhein-Westfalen sowie in China und den USA. Topex ist ein Sondermaschinenbauer, der sich auf den Bereich „Kennzeichnung“ spezialisiert hat. Die Hauptaufgabe liegt deshalb in der individuellen Markierung von Teilen aus dem industriellen Umfeld. Vor allem internationale Unternehmen aus den Bereichen Automotive, Elektronik und der pharmazeutischen Industrie werden mit Maschinen von Topex ausgestattet, aber auch Kunden aus anderen Branchen, wie der Luftfahrt, setzen auf die Kompetenz des Sondermaschinenbauers.

Anpassung der Etikettieranlagen an individuelle Produktionsschritte

Neben den reinen Systemen zur Etikettierung entwickelt und baut Topex auch eigene Drucksysteme. Diese werden zum Teil gemeinsam mit Robotern in die Topex-Etikettieranlagen integriert. Die besondere Kunst dabei: Die Etikettieranlagen müssen bei jedem Kunden aufs Neue an dessen Produktionsschritte angepasst werden, sodass die Produktion nach der Integration fehlerfrei weiterlaufen kann. Dafür müssen nicht nur Daten abgeglichen und geeignete Schnittstellen gefunden werden, sondern es muss auch die Roboteranwendung entsprechend programmiert werden.

In der Vergangenheit setzte Topex kartesische Systeme in Form von schrittmotorisch und servomotorisch betriebenen Achssystemen ein. Diese hatten einen hohen Engineering-Anteil und waren sehr unflexibel, da sie nur für eine einzige Anwendung ausgelegt waren. „Um die Sicherheit der Prozesse zu realisieren und eine störungsfrei laufende Anlage zu gewährleisten, benötigten wir jedoch Helfer, auf die wir uns hundertprozentig verlassen können. Deshalb entschieden wir uns bereits vor 15 Jahren dazu, bestimmte Prozesse im Unternehmen mit Robotern zu automatisieren“, erklärt Markus Sterr, Sales Manager bei Topex.

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