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Motek 2016 Roboter für die Montage

Das größte Anwendungsfeld von Robotern ist und bleibt vorerst die Montage. Sie helfen bei schweren, monotonen Aufgaben und unterstützen da, wo es für uns zu eng wird. Ihr Aufgabenfeld hat sich in kurzer Zeit so vielfältig erweitert, dass sich Interessenten die diesjährige Motek nicht entgehen lassen dürfen. Erwartet wird ein buntes Portfolio aus der Welt der Automatisierung. Einen kleinen Vorgeschmack bekommen Sie hier.

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(Bild: Comau)

Schon bald heißt es Showtime für die bereits 35. Motek – die Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung, wenn sie vom 10. bis 13. Oktober ihre Stuttgarter Tore öffnet. Breit aufgestellt mit aktuellen Themen bilden die knapp 900 Aussteller aus 27 Nationen ein buntes Portfolio aus der Produktions- und Montageautomatisierung.

Unter anderem ist das Thema Leichtbau nicht nur in aller Munde, sondern auch auf der Motek prominent vertreten und bildet mitunter einen Messeschwerpunkt. Daher trifft es sich mehr als glücklich, dass die 10. Bondexpo – Internationale Fachmesse für Klebtechnologie parallel auf dem gleichen Messegelände veranstaltet wird.

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Das Messeduo Motek und Bondexpo bildet eine perfekte Symbiose

Somit bildet das Messeduo auch im Jahr 2016 ein beeindruckendes Angebot an Technologien, Produkten, Baugruppen für die Produktionsautomatisierung sowie Komplettanlagen für die stückzahlflexible Variantenmontage ab. Insbesondere am Beispiel der angewandten Robotik in der Leichtbaupraxis wird schnell deutlich, wie eng die Herstellung von Leichtbauteilen und -baugruppen schon heute mit der Robotertechnik verbunden ist. Das bedeutet in der Leichtbauteile-Fertigung Folgendes: Lage um Lage reproduzierbar exaktes Platzieren der Verbundwerkstoffe, Applizieren von Klebstoffen und Bindemitteln, Konturschneiden, Bohren und Besäumen der Rohteile, Handhaben der Rohteile und/oder der Bearbeitungswerkzeuge. In der Montage von Leichtbauteilen zu Baugruppen bilden das Handhaben und Fügen der Bauteile sowie der jeweiligen Fügewerkzeuge, das Prüfen und Handhaben der Fertigteile zur Weiterverarbeitung den Fokus.

In allen Prozessschritten spielen Roboter und Greifsysteme sowie die Materialflussperipherie eine zentrale Rolle. Damit die Robotik diese Prozessschritte schnell, dynamisch und reproduzierbar durchführen beziehungsweise unterstützen kann, braucht es entsprechend steife und dynamisch sowie statisch hoch belastbare Roboter/Roboterarme und Greifer/Spannwerkzeuge, ausgeführt in Leichtbauweise. Dabei kommen vor allen Dingen konstruktions- und materialtechnische Aspekte zum Tragen, sodass sich der Kreis zwischen einer Anwendung von Leichtbaustrukturen in der automatisierten Produktion sowie der Montage und auch der Prüftechnik für den weiten Bereich der industriell-wirtschaftlichen Fertigung von Leichtbaukomponenten und -baugruppen schließt.

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Über den Autor

 Simone Käfer

Simone Käfer

Redakteurin für Additive Fertigung und Werkstoffe