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Roboter Roboterfamilie um zwei Größen erweitert

| Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Fruitcore robotics erweitert mit Horst600 und Horst1400 die Produktfamilie, um ein kleines und ein großes Modell.

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Die Geschäftsführer von fruitcore robotics, Jens Riegger (l.) und Patrick Zimmermann präsentieren den neuen Horst600. In der Ausführung für Labore, Pharma- und Chemieunternehmen ist er auf die Schnittstellenanforderungen der Branche angepasst und besitzt spezielle Features und Module zur einfachen Handhabung von Reagenzgläsern oder Proben.
Die Geschäftsführer von fruitcore robotics, Jens Riegger (l.) und Patrick Zimmermann präsentieren den neuen Horst600. In der Ausführung für Labore, Pharma- und Chemieunternehmen ist er auf die Schnittstellenanforderungen der Branche angepasst und besitzt spezielle Features und Module zur einfachen Handhabung von Reagenzgläsern oder Proben.
(Bild: fruitcore robotics)

Mit den beiden neuen Familienmitgliedern Horst600 und Horst1400 stellt fruitcore robotics je einen Industrieroboter unterhalb und oberhalb des bewährten Horst900 vor. Die beiden neuen Familienmitglieder werden als Komplettpaket geliefert. Mit der Software HorstFX und der Bedieneinheit HorstPanel sind sie intuitiv programmierbar. Die Anbindung an andere Maschinen erfolgt über die vollständige Sicherheitssteuerung HorstControl.

Horst600: klein, schnell und präzise

Mit Horst600 erweitert fruitcore robotics seine Produktfamilie um einen modularen Kleinroboter. Der kleinste Horst ist vor allem für Anwendungen auf geringem Raum geeignet und lässt sich auch an der Wand oder Decke montieren. Mit einer Aufstellfläche von 382 mm x 200 mm und einer Reichweite von 578 mm könne Horst600 Traglasten von bis zu 3 kg schnell und präzise bewegen – und das mit einer Wiederholgenauigkeit von ± 0,05 mm.

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Den Industrieroboter gibt es in zwei unterschiedlichen Ausführungen: Horst600 kommt im industriellen Umfeld zum Einsatz, etwa in der Metallverarbeitung, in der Logistik oder in der Kunststoffbranche. Typische Aufgaben sind beispielsweise Pick-&-Place-Anwendungen, Palettieren oder das Be- und Entladen von Maschinen. Die Version Horst600 lab, was für „laboratory“ steht, ist speziell für Labore, Pharma- und Chemieunternehmen konzipiert. Neben einem dafür passenden Design ist dieser Industrieroboter auf die Schnittstellenanforderungen der Branche angepasst und kann mit einem entsprechenden Greifer ausgestattet werden. Spezielle Features und Module erlauben zudem die einfache Handhabung von Reagenzgläsern oder Proben. Um den Anforderungen der unterschiedlichen Einsatzfelder gerecht zu werden, gibt es beide Versionen von Horst600 in zwei Leistungsklassen: der Variante „fast“ für Anwendungen, bei denen die Taktzeit ausschlaggebend ist, und als „strong“, wenn es auf die Traglast ankommt.

Kompakte Bauweise erlaubt optimale Beweglichkeit

Horst600 wiegt knapp 20 kg. Deshalb besitzt er eine andere Kinematik als die größeren Baureihen. Die kompakte Bauweise erlaube optimale Beweglichkeit in einem möglichst großen Arbeitsraum. Der wie bei den großen Brüdern modular aufgebaute Roboterarm ist vergleichsweise leicht und kann schnell gewartet oder repariert werden. Ebenfalls eingesetzt wird die von fruitcore robotics entwickelte Encodertechnik, die in Verbindung mit dem hochwertigen Antriebssystem für Genauigkeit sorgen soll. Mit Horst600 stattet fruitcore robotics zudem den ersten Roboter optional mit dem Play-Back-Verfahren aus. Damit kann der Bediener den Roboter auch per Hand führen, was die Programmierung noch weiter vereinfacht.

Horst1400: für große Traglast und Reichweite

Am oberen Ende der Leistungsskala stellt fruitcore robotics seinen zweiten neuen Roboter vor – Horst1400. Er ist für Aufgaben in der Logistik sowie der Metall oder Kunststoff verarbeitenden Industrie konzipiert, die große Traglast und Reichweite erfordern oder kurze Taktzeiten vorgeben. Der Industrieroboter eigne sich unter anderem zum Kommissionieren sowie zum Be- und Entladen von Maschinen oder Gitterboxen. Der große Horst stemmt Lasten bis zu 10 kg und hat eine maximale Reichweite von 1400 mm. Wie bei seinem kleineren Bruder, dem Horst900, basiert seine Antriebstechnik auf mehreren verschachtelten Viergelenkketten, wodurch die Antriebsleistung der Motoren effizienter genutzt wird. Dadurch sei es möglich, kleinere Elektromotoren und Getriebe zu verbauen und trotzdem dieselbe Qualität und Dynamik zu erreichen wie bei konventionellen Robotern. Der Antrieb durch Viergelenkketten führt insgesamt zu einem geringeren Gewicht und zu deutlich niedrigeren Kosten.

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