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Kontrollierte Bauteilprüfung mit Mitutoyo-Robotermesszellen

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So funktioniert die neue Robotermesszelle in der Praxis

Die per Roboter arbeitende KMM von Mitutoyo ist dazu in einer geschlossenen Konstruktion untergebracht. Das gewährleistet die Sicherheit des Bedieners, während eine großzügige Verglasung uneingeschränkte Sicht auf die Betriebsabläufe erlaubt, wie es heißt. Die Zelle integriert einen mehrachsigen Knickarmroboter für die Handhabungsprozesse und eben die KMM „MiSTAR“. Auch ein automatisiertes Lagersystem, das bis zu 20 Paletten aufnehmen kann, auf denen die zu prüfenden Teile fixiert sind, gehört dazu, ergänzt Mitutoyo. Eine von außerhalb der Zelle zugängliche Beladestation ermöglicht dabei die Interaktion mit dem Bediener, ohne den automatisierten Betrieb zu unterbrechen. Der Prozess beginnt damit, dass der Bediener eine Palette mit einem Bauteil auf der dafür vorgesehenen Beladestation platziert. Die Palette hält das Bauteil in einer Position, die mit den Handhabungs- und Messvorgängen des automatisierten Systems kompatibel ist. Über die Mensch-Maschine-Schnittstelle der Zelle wählt der Bediener den entsprechenden Bauteiltyp aus. Diese Information wird an die Steuerung der Zelle übermittelt, die das Bauteil automatisch dem entsprechenden Prüfprogramm zuordnet. Der Roboter nimmt dann die Palette auf und transportiert sie in das Lagersystem. Das wiederholt sich, bis das Lager vollständig beladen ist.

Vollkommen autonomer Messzyklus für komplexe Bauteile

Sobald das Lager gefüllt ist – oder der Messzyklus beginnen soll – startet der Bediener die Prüfung. Die Zelle arbeite dann vollkommen autonom. Der Roboter holt dazu nacheinander die gelagerten Paletten und legt sie auf den Arbeitstisch der KMM, die mit einer Spannvorrichtung ausgestattet ist, die die korrekte Positionierung und Stabilität während der Messung garantiere. Die Maschine führt dann jenes Prüfprogramm aus, das dem Teil zugeordnet ist. Die Dauer dieser Phase hängt natürlich von der Anzahl der zu prüfenden Merkmale und der Komplexität des Bauteils ab. Das kann nur wenige Minuten dauern, aber auch bis zu mehreren Stunden. Am Ende des Prüfprozesses legt der Roboter die Palette wieder im Lagerschrank ab. Das wiederholt sich dann sooft, bis alle Teile geprüft worden sind. Die Messergebnisse zeichnet das System dabei auf, um später eingesehen werden zu können.

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