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Industrielle Kontrollgeräte RoHS: Übergangsfrist für Schadstoffe in Elektrogeräten läuft ab

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Vom 22. Juli 2017 an gelten alle Anforderungen der europäischen RoHS-II-Richtlinie (EU-RL 2011/65/EU), die die Schadstoffanforderungen an Elektro- und Elektronikgeräte (EEE) regelt. Diese gilt auch für industrielle Überwachungs- und Kontrollinstrumente. Die zeitlich befristeten Ausnahmen laufen an diesem Datum ab, warnen die Experten von Dekra.

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Dekra unterstützt Unternehmen seit über zehn Jahren bei der Umsetzung der RoHS-Richtlinie durch Beratung und Laboranalytik.
Dekra unterstützt Unternehmen seit über zehn Jahren bei der Umsetzung der RoHS-Richtlinie durch Beratung und Laboranalytik.
(Bild: Dekra)

Hersteller und Importeure von Überwachungs- und Kontrollinstrumenten für industrielle Anwendungen sollten deshalb sicherstellen, dass alle verwendeten Teile zukünftig den RoHS-Anforderungen entsprechen. Die Anforderungen umfassen insbesondere die Einhaltung von Grenzwerten für die Schwermetalle Blei, Quecksilber, Cadmium und Chrom VI und die Flammschutzmittel PBB und PBDE.

Die Grenzwerte beziehen sich immer auf die homogenen Werkstoffe, das heißt, sie gelten auch für Beschichtungen. Außerdem muss der Hersteller oder der Importeur eine RoHS-Konformitätserklärung erstellen. Beim Zusammenstellen der technischen Dokumentation sollte er sich an der DIN EN 50581 orientieren und entsprechende Compliance-Prozesse aufbauen.

Manche Produkte sind weiterhin von RoHS ausgenommen, weil zahlreiche produktspezifische und stoffspezifische Ausnahmen weiterhin gelten. In Zweifelsfällen raten die Experten der Dekra dazu, einen Fachmann hinzuzuziehen, um die Anwendbarkeit der Ausnahmeregelungen zu prüfen.

Dekra unterstütze Unternehmen seit über zehn Jahren bei der Umsetzung der RoHS-Richtlinie durch Beratung und Laboranalytik, lässtd as Prüfinstitut wissen.

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