Lieferkettensicherung Rolls Royce und Schaeffler beschließen 12-Jahres-Partnerschaft

Quelle: dpa

Der Schweinfurter Zuliefererbetrieb Schaeffler sieht es als Auszeichnung, einen Vertrag über zwölf Jahre Laufzeit vom Triebwerkhersteller Rolls-Royce in der Tasche zu haben. Hier die Details...

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So sehen Flugzeugtriebwerke von Rolls Royce aus. In den Kraftpaketen aus England steckt aber auch deutsche Wälzlagertechnik von Schaeffler. Von dieser ist der Triebwerkshersteller so überzeugt, dass Schaeffler jetzt einen ungewöhnlich langen Liefervertrag erhalten hat. Hier mehr dazu...
So sehen Flugzeugtriebwerke von Rolls Royce aus. In den Kraftpaketen aus England steckt aber auch deutsche Wälzlagertechnik von Schaeffler. Von dieser ist der Triebwerkshersteller so überzeugt, dass Schaeffler jetzt einen ungewöhnlich langen Liefervertrag erhalten hat. Hier mehr dazu...
(Bild: Rolls Royce)

Eine vertragliche Bindung von 12 Jahren, heißt es, ist nicht nur in der Luftfahrtindustrie ungewöhnlich. Die Zusammenarbeit zwischen dem Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler sei aber für beide Seiten ein Gewinn. Speziell Rolls-Royce sichere damit seine Lieferkette für hochwertige Wälzlager bis 2035 ab. Schaeffler wiederum mache gehe einen wichtigen Schritt in Rahmen seiner Wachstumsinitiative, indem man Rolls-Royce langfristig mit Innovationen sowie ausgezeichneter Forschungs- und Entwicklungsarbeit unterstütze.

Schaeffler betont, auch in Zukunft nur neueste Fertigungstechniken anzubieten, um die Triebwerksentwicklung so mit optimierten Herstellungsprozessen durch das Programm „High Performance Bearing Manufacture“ zu unterstützen. Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt, wie bereits erwähnt, auf den Wälzlagersystemen, die ihren Einsatz dann in Flugzeugtriebwerken in den Wachstumsbereichen Business-Jets und Großraumflugzeuge fänden. Die 2024 startende, noch engere Kooperation über 12 Jahre wird dabei von der mittlerweile fast 40 Jahre bestehenden Zusammenarbeit zementiert.

Den Löwenanteil für Rolls Royce liefert Schweinfurt

Für das europäische Geschäft übernimmt Schaeffler damit nicht zuletzt 100 Prozent des Liefervolumens, wie es weiter heißt. Der überwiegende Teil desselben wird bei Schaeffler Aerospace in Schweinfurt hergestellt, was den Hauptsitz der Sparte Industrial von Schaeffler weiter stärkt. Darüber hinaus wird Schaeffler von der Simulation und Konstruktion bis hin zur Fertigung und Erprobung neue Entwicklungsprogramme unterstützen. Das Ziel ist, die gemeinsame Technologie-Roadmap von Rolls-Royce und Schaeffler damit weiter voranzubringen.

Zusätzlich zum 12-Jahres-Vertrag würden auch sogenannte MRO-Aktivitäten (Maintenance, Repair & Overhaul) verstärkt, was die Lieferung von wiederaufbereiteten Lagern einschließe. Die Wiederaufbereitung von Wälzlagern sei nämlich ein wesentlicher Beitrag, um den Lebenszyklus von Produkten zu verlängern sowie CO2-Emissionen zu reduzieren, und um letztlich Ressourcen zu schonen. Die globale Präsenz von Schaeffler und die hohe Fertigungstiefe stärkten dabei die Widerstandsfähigkeit und die Kontinuität des Geschäftsbetriebs bei Rolls Royce. Nicht zuletzt erhielt Schaeffler von Rolls-Royce den „Best Practice Award“ für außerordentliche Leistungen beim Ultrafan(R)-Projekt, wo Schweinfurter bei der Entwicklung neuer Triebwerkstechniken gemäß den Anforderungen der Luftfahrt von morgen mitgearbeitet hat.

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