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Freund „Robi“ mischt im Duett kräftig mit
Damit kein Mitarbeiter von AHP die gesägten Teile anschließend von Hand entnehmen muss, hat Kasto die Anlage mit einem automatischen Sortiersystem des Typs Kastosort mit zwei platzsparend angeordneten Robotern kombiniert. Diese können die Sägeabschnitte nicht nur entnehmen und auf Paletten oder Behälter stapeln, sondern auch entgraten: „Das erleichtert uns die Arbeit und spart eine Menge Zeit. Denn alle Teile manuell zu entgraten, war gerade bei größeren Stückzahlen extrem aufwendig“, berichtet Paul Gutmann. Nach dem Sägevorgang entnimmt der erste der beiden Roboter den Abschnitt mithilfe eines von insgesamt elf Vakuumgreifern, die vollautomatisch wechselbar sind, aus der Maschine und übergibt ihn in eine Spannvorrichtung. Hier übernimmt der zweite Roboter. Dieser verfügt über einen pneumatisch vorgespannten Fräskopf, der alle Grate gleichmäßig entfernt. Um den Ablauf weiter zu optimieren, ist die Anlage mit vier Spannvorrichtungen ausgerüstet, mit denen sich Rund- und Vierkantmaterial fixieren lässt: Während das erste Werkstück noch bearbeitet wird, kann der Roboter bereits ein zweites aus der Säge nehmen und einspannen. Das verkürzt die Zykluszeiten.
Fernwartung lässt Optimierung zu
Anschließend werden die Abschnitte in einem von bis zu vier Behältern abgelegt. Auch hier erweist sich die Kasto-Technologie als flexibel: „Der Roboter kann die Teile sowohl sortenrein in verschiedenen Behältern stapeln als auch auftragsbezogen zusammenstellen“, betont Sebastian Schweizer. Per Hubwagen gelangen die Sägeabschnitte zur nächsten Fertigungsstation. „Auch eine Schnittstelle zu einem fahrerlosen Transportsystem ist bereits vorhanden“, ergänzt Paul Gutmann. „Das könnte eine unserer nächsten Investitionen sein.“ Von der Zusammenarbeit mit Kasto sind beide vollauf begeistert: „Planung, Aufbau und Inbetriebnahme liefen komplett reibungslos“, erinnert sich Gutmann. Und auch darüber hinaus bekommt AHP Unterstützung: Per Fernwartung können sich die Kasto-Experten von Achern aus direkt auf die Anlage schalten und sie optimieren. Bei jeder Frage ist der entsprechende Spezialist nur einen Anruf entfernt – und bei Bedarf auch in kürzester Zeit vor Ort. „Das ist Service, wie man ihn sich wünscht“, lobt Schweizer.
Vom Nadelöhr zum Durchsatzpusher
Auch mit der Leistung der Kasto-Anlage ist AHP Merkle äußerst zufrieden: „Im Vergleich zu unserer vorherigen Sägetechnik konnten wir unseren Durchsatz vervierfachen“, betont Betriebsleiter Gutmann. „Was früher das Nadelöhr in unserer Fertigung war, hat jetzt die größten Kapazitäten.“ Die moderne Lager- und Sägetechnik ist ein entscheidender Faktor, dass AHP seine Kunden auch weiterhin mit kurzen Lieferzeiten und einem breiten Produktspektrum zufriedenstellen kann – selbst wenn die Auftragszahlen weiter steigen sollten. „Sollte das der Fall sein, werden wir vielleicht wieder andere Produktionsschritte weiter ausbauen müssen“, bemerkt Gutmann. „In der Sägerei sind wir aber für die Zukunft bestens ausgerüstet.“
MM
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