Glatt gelaufen Salzgitter startet gut ins neue Geschäftsjahr

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Der Salzgitter-Konzern verzeichnete im ersten Quartal 2026 mit 280 Millionen Euroo Ebitda VX sowie mit 179 Millionen EBT VX ein sehr erfreuliches Resultat. Hier noch mehr dazu ...

Der Salzgitter-Konzern kann sich über den Jahresstart nicht beklagen. Hier sind die Zahlen und ein Ausblick fürs nächste Mal ...(Bild:  Salzgitter)
Der Salzgitter-Konzern kann sich über den Jahresstart nicht beklagen. Hier sind die Zahlen und ein Ausblick fürs nächste Mal ...
(Bild: Salzgitter)

Das oben genannte Ergebnis für Salzgitter wurde, wie es vom Stahlkonzern heißt, vom außerordentlich hohen Beitrag der Aurubis-Beteiligung getragen. Die geopolitischen Unsicherheiten – insbesondere nach Ausbruch des Krieges in Nahost – belasteten aber vor allem die stahlnahen Aktivitäten. Positiv wirtschafteten dennoch die Geschäftsbereiche Stahlerzeugung und Handel sowie Technologie. Das Ergebnisverbesserungsprogramm P28 führte mit zusätzlichen 43 Millionen Euroo zur Senkung der Kosten und damit auch zu diesem recht guten Ergebnis. Bei weiterhin hohen Investitionen, die vor allem mit dem Umsetzungsfortschritt der ersten Stufe des Dekarbonisierungsprogramms Salcos verbunden sind, verbesserte sich die Nettofinanzposition per 31. März 2026 im Vergleich zum Jahresende 2025 auch aufgrund der Vereinnahmung von 253 Millionen an Fördermitteln (auf -679 Millionen Euroo).

Die Außenumsätze nach Geschäftsbereichen

Der Außenumsatz des Salzgitter-Konzerns rangierte im ersten Quartal 2026 mit 2,3 Milliarden Euroo (Q1 2025 = 2,3 Milliarden) auf einem stabilen Niveau, so die weiteren Zahlen. Das Ebitda VX stieg auf 279,7 Millionen (Q1 2025 = 78,6 Millionen). Damit lag es, ebenso wie das EBT VX (179,1 Millionen / Q1 2025 = - 27,3 Millionen) deutlich über dem Vergleichswert, wie es weiter heißt. Dieses starke Ergebnis sei vor allem auf den Beitrag der at-equity (IFRS-Bilanzierung) einbezogenen Beteiligung an der Aurubis AG in Höhe von rund 147 Millionen (Q1 2025 = 48 Millionen) zurückzuführen. Außer dem operativ erwarteten Ergebnisanteil wurde dieser überwiegend durch hohe Bewertungseffekte aus Metallpreisen positiv beeinflusst. Inklusive der -83,7 Millionen Bewertungseffekte aus der Umtauschanleihe in Aktien der Aurubis AG erwirtschaftete der Salzgitter-Konzern demnach 195,9 Millionen in puncto Ebitda (Q1 2025 = 78,6 Millionen Euro) und 95,3 Millionen Euro Gewinn vor Steuern (Q1 2025 = -27,3 Millionen). Aus 81,9 Millionen Nachsteuerresultat (Q1 2025 = -34,6 Millionen) errechnen sich 1,49 Euro Ergebnis pro Aktie (Q1

2025 = -0,66 Euro). Die Verzinsung des eingesetzten Kapitals (ohne Ergebniseffekte im Zusammenhang mit der Bewertung der Umtauschanleihe (Roce VX)) betrug 11,6 Prozent (Q1 2025 = -0,5 Prozent).

Das ist der Salzgitter-Blick auf die nahe Zukunft

Aufgrund der vielfältigen geopolitischen Unsicherheiten bleibt die Prognostizierbarkeit sowohl in Sachen weiterer konjunktureller Entwicklung als auch bei der Bewertung börsennotierter Wirtschaftsgüter eingeschränkt, gibt Salzgitter zu. Die geplanten öffentlichen Investitions- und Infrastrukturprogramme führen außerdem noch nicht zu einer deutlichen konjunkturellen Belebung. Gleichwohl erwartet das Management im weiteren Jahresverlauf positive Impulse aus den EU-Handelsschutzmaßnahmen. Insgesamt rechnen der Salzgitter-Konzern weiterhin mit einer lediglich moderaten Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Vom Umsatz her werden rund 9,5 Milliarden Euro prognostiziert. Das Ebitda VX könnte zwischen 625 und 725 Millionen Euro rangieren, das EBT VX zwischen 200 und 300 Millionen. (In dieser Prognose sind Auswirkungen aus der möglichen Umsetzung der am 6. Februar 2026 bekanntgegebenen Eckpunkte zur Fortführung der Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH unter alleiniger Verantwortung der Salzgitter AG nicht berücksichtigt).

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