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Giacomini GmbH Sanitärtechniker freut neues Verteilsystem mit Ring aus Formgedächtnis-Polymer

| Redakteur: Peter Königsreuther

Viele sanitärtechnische Verteilsystem bedürfen spezieller Werkzeuge oder Ausrüstung, um damit zu arbeiten. Hohe Kosten sind und Zeitaufwand sind die Folge. Die Giacomini GmbH hat nun eine Alternative geschaffen, die mit wenigen Handgriffen zu installieren ist, wie es heißt.

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Um Montagearbeiten in der Sanitärtechnik zu erleichtern, hat Giacomini in komplettes Verteilersystem entwickelt, das sich aus Rohren aus dem Kunststoff PEX-b, luftdichten Fittings aus Messing und einem Kunststofferweiterungsring aus einer Formgedächtnis-Legierung zusammen setzt.
Um Montagearbeiten in der Sanitärtechnik zu erleichtern, hat Giacomini in komplettes Verteilersystem entwickelt, das sich aus Rohren aus dem Kunststoff PEX-b, luftdichten Fittings aus Messing und einem Kunststofferweiterungsring aus einer Formgedächtnis-Legierung zusammen setzt.
(Bild: Giacomini)

Um die Montage zu vereinfachen, hat die Giacomini GmbH nun ein komplettes Verteilsystem entwickelt, das sich aus dem DIN-geprüften Kunststoffrohr PEX-b, luftdichten Messingfittings und einem Erweiterungsring aus Kunststoff zusammensetzt und ohne großen Aufwand in wenigen Handgriffen installiert werden kann, wie der Hersteller betont. Rohr und Kunststoffring ließen sich einfach mit einer Formzange weiten, um das Fitting einzusetzen. Das Material des patentierten Rings, ein sogenanntes Shape-Memory-Polymer, sorgt anschließend sofort für einen engen Sitz. Potenzielle Fehlerquellen, wie beschädigte O-Ringe gibt es folglich nicht mehr. Durch das leichte Handling eignet sich das GX-System, wie es weiter heißt, besonders für Reparaturen im Bodenbereich und kann beispielsweise auch für Anwendungen in Industrie, Garten und Landwirtschaft eingesetzt werden.

Die lösbare Easy-Verbindung

„Grundsätzlich unterscheidet man bei Rohrsystemen zwischen nicht lösbaren und lösbaren Verbindungsarten. Zu ersteren gehören Schweiß-, Löt-, Press- oder Schiebehülsenverbindungen, die im Grunde an jeder Stelle im Gebäude montiert werden können, da sie sich ohnehin nur durch ‚Gewalteinwirkung‘ wieder lösen lassen“, erklärt Marcel Dworaczek, staatlich geprüfter Techniker bei der Giacomini GmbH. Im Gegensatz dazu müssten lösbare Verbindungen immer zugänglich sein und dürften nicht unter Estrich oder Putz verlegt werden.

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In wenigen Sekunden fest verbunden

Der wesentliche Unterschied zu diesen Lösungen liege jedoch in der besonderen Verlegefreundlichkeit der Neuentwicklung: Um ein Rohr mit einem Formstück zu verbinden, heißt es, wird es zunächst passend geschnitten und der Dichtungsring gemäß Anleitung so aufgesetzt, sodass er bündig abschließt. Das Rohr – einschließlich Ring – wird durch drei- bis fünfmaliges Drücken mit einer Formzange geweitet und anschließend kann schon das Fitting aufgesetzt werden, wobei die richtige Einstecktiefe zu beachten ist. Während der Memory-Effekt des Kunststoffringes einsetze, müsse die Verbindung nur noch wenige Sekunden in der entsprechenden Position gehalten werden – dann sitze das Fitting fest.

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