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Die Hochschule Zittau/Görlitz habe sich in den letzten 20 Jahren zu einem Zentrum der Magnetlagertechnologie entwickelt. „Mit dem neuen Prüfstand werden wir der Magnetlagertechnologie weitere Impulse geben können, die letztlich zu mehr Energieeffizienz und verbessertem Klimaschutz führen werden. Schaeffler ist dafür ein idealer Partner“, so Prof. Dr.-Ing. Frank Worlitz, Leiter des Fachgebiets Mechatronische Systeme am Institut für Prozesstechnik, Prozessautomatisierung und Messtechnik (IPM) der Hochschule Zittau/Görlitz. Für Dirk Spindler, Leiter Forschung & Entwicklung Schaeffler Industrie und Mitglied der Geschäftsleitung Schaeffler Industrie, steht neben der wissenschaftlichen Grundlagenarbeit die industrielle Anwendung im Fokus, weil die Nachfrage nach innovativen Lagerungskonzepten, zum Beispiel im Bereich der Energietechnik, in Zukunft weiter wachsen werde: „Unser neues Magnetlagersystem ist auf erhebliche Resonanz im Markt gestoßen. Energieeffiziente, wirtschaftliche und langlebige Systeme für weitere Anwendungsgebiete sind daher ein wichtiger Baustein unserer Entwicklungsstrategie im Bereich der Magnetlagertechnologie“, so Spindler.
Magnetlagertechnik bei sehr hohen technischen Anforderungen
Die Magnetlagertechnik kommt immer dann zum Einsatz, wenn andere Lagerarten den technologischen Anforderungen nicht mehr gerecht werden können, so Schaeffler. Dies gelte vor allem für mittlere bis große Industrieanlagen mit sehr hohen Drehzahlen und einer Wellenmasse von mehreren Tonnen. Zu den typischen Anwendungsfeldern für Magnetlager dieser Größenordnung zählen Elektro-Motoren, Gas- und Dampfturbinen sowie Kompressoren. Das Prinzip dabei: Bei einer aktiven elektromagnetischen Lagerung wird die Welle durch geregelte Magnetfelder zum Schweben gebracht und kann praktisch reibungsfrei in Rotation versetzt werden.
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