Ergreifendes Vakuum So klappt das Materialhandling mit Schmalz-Greifsystemen

Quelle: Schmalz 6 min Lesedauer

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Ergonomische Handhabungssysteme, die die Kraft des Vakuums nutzen, sind die Domäne des Familienunternehmens J. Schmalz aus Glatten. Schauen wir mal, was sich in den letzten Monaten so getan hat ...

Greifen, was andere nicht greifen können, ist ein Motto von J. Schmalz aus Glatten. Hier sieht man, wie ein neues Greifsystem nacmens Mgrip Basic auch empfindliche und in der Regel unterschiedlich ausgeprägte Waren sicher handhabt. Aber es gibt noch mehr zu berichten ...(Bild:  J. Schmalz)
Greifen, was andere nicht greifen können, ist ein Motto von J. Schmalz aus Glatten. Hier sieht man, wie ein neues Greifsystem nacmens Mgrip Basic auch empfindliche und in der Regel unterschiedlich ausgeprägte Waren sicher handhabt. Aber es gibt noch mehr zu berichten ...
(Bild: J. Schmalz)

Wenn man bei J. Schmalz bis Ende April die Entwicklungsinnovationen betrachtet, dann wird als aktuellste Mitteilung über den Fingergreifer Mgrip Basic (Aufmacherbild) berichtet, den Schmalz mit dem Steuerungsmodul SRCU Basic kombiniert hat. Damit, heißt es, kann man empfindliche und geometrisch uneinheitliche Komponenten automatisiert und wirtschaftlich greifen. Schmalz weiß, dass, wer in der Lebensmittel-, Agrar-, Verpackungs- oder Logistikbranche automatisieren will, das Problem kennt, wenn man Kartoffeln, Gebäck, Molkereiprodukte oder in Netzen und Blister verpackte Artikel handhaben muss, weil diese Waren unregelmäßig geformt und empfindlich sind und auch noch von ihrer Größe und dem Gewicht her variieren. Herkömmliche mechanische Greifer könne man dafür nicht immer nutzen. Aber die Glattener schließen diese Lücke jetzt eben mit dem neuen Fingergreifer und dem Steuerungsmodul. Diese Modelle senken, wie Schmalz erklärt, die Einstiegshürde in die automatisierte Handhabung gezielt und bringen das bekannte Soft Touch Handling in Branchen, die bis dato keinen wirtschaftlichen Zugang zu diesen Möglichkeiten hatten.

Hier wechselt lediglich die Konfiguration

Pneumatisch gesteuerte Fingergreifer sind laut Hersteller also anpassungsfähiger als mechanische Systeme. Der Fingergreifer Mgrip Basic nutzt dazu weiche, variable Fingermodule mit einer speziell entwickelten Geometrie. Diese passten sich der Form der Artikel an, ohne sie zu beschädigen. Fingerabstand und -position lassen sich dabei flexibel einstellen. Damit eigne sich das Ganze eben für Anwendungen mit variierenden Produkten, wie sie oben schon beispielhaft beschrieben wurden. Ein zentraler Vorteil des modularen Systems sei, dass sich die Fingermodule aufgrund der integrierten Befestigungselemente schnell demontieren und neu positionieren ließen. Wechselt also das Produkt, wechselt nur die Konfiguration und nicht der ganze Greifer, führt Schmalz weiter aus. Das reduziert folglich Umrüstzeiten und senkt die Investitionskosten. Anwender können den Schmalz-Greifer auch in ihre eigenen „End of Arm Tool“-Systeme integrieren, denn die Fingermodule und Montageplatten lassen sich in individuelle Greifersysteme einbauen.

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Mit einer Steuerung das Vakuum im Griff haben

Und was das Steuerungsmodul SRCU Basic betrifft, so ergänzt es dieses Greiferkonzept. Der Bediener kann nämlich den Ausgangsdruck über einen Einstellgriff manuell anpassen und damit die Griffstärke variieren. Der Vakuumschalter zeigt den stets aktuellen verbleibenden Druckwert an. Darüber hinaus verfügt das Steuerungsmodul über einen internen Druckminderer, der den Ausgangsdruck automatisch begrenzt, damit die Finger nicht überlastet werden können. Das verlängert die Lebensdauer des Systems. Für Anwendungen mit geringer Produktvarianz und bis zu 120 Picks pro Minute biete das Modul eine besonders wirtschaftliche und zuverlässige Steuerungsmöglichkeit.

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