Ergreifendes Vakuum

So klappt das Materialhandling mit Schmalz-Greifsystemen

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Schmalz-Handhabungssysteme bei der Drogeriekette DM

In Lager- und Versandhallen entscheidet oft eine unscheinbare Zahl über Gewinn oder Verlust, führt Schmalz weiter aus. Gemeint ist die Wiederholungsrate. Denn ein Karton mit zehn Kilogramm Gewicht wirkt harmlos, doch tausendfach pro Schicht bewegt, macht die Summe aus der Routine reine Schwerstarbeit. Über 33 Prozent aller europäischen Beschäftigten hebe übrigens regelmäßig Lasten während mindestens eines Viertels der Arbeitszeit, wie die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU‑OSHA) herausgefunden habe. Das bedeutet auch, dass es deshalb vermehrt zu Fehlzeiten durch körperliche Überlastung kommen kann. Doch das kann vermieden werden, wie das Beispiel DM beweist.

Ein DM-Verteilzentrum leidet an Überlastung

Die deutsche Drogeriemarktkette unterhält über 4.100 Filialen und beschäftigt dabei rund 90.000 Mitarbeiter in Europa. Es gibt dabei ein breites Sortiment an Kosmetik, Gesundheits- und Haushaltsprodukten sowie an Bio-Lebensmitteln. Und die stark wachsende Zahl täglicher Sendungen überlastete das schnell taktende Textilverteilzentrum in Karlsruhe zunehmend. Also suchte man nach Abhilfen, um die Abläufe effizienter zu machen, Transportkosten zu senken und um die Mitarbeiter spürbar zu entlasten. Viele Handgriffe wiederholten sich tausendfach. Eine vollständige Automatisierung kam aufgrund hoher Investitionskosten und begrenzter Flexibilität aber nicht in Frage. Gesucht war als etwas, mit dem die bestehenden Abläufe gestützt werden können, ohne sie sozusagen auf den Kopf zu stellen. Es sollte Lasten abnehmen, den Durchsatz stabilisieren und sich schnell integrieren lassen.

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Glücklichere Mitarbeiter und mehr Durchsatz

Schmalz entwickelte für DM schließlich ein maßgeschneidertes Konzept aus Vakuumschlauchheber und angepasstem Kransystem. Damit lassen sich Kartons in aufrechter Körperhaltung bis zu 2,15 Meter hoch auf Paletten stapeln – ohne Kraftakt und ohne ungesunde Bewegungen, wie Schmalz betont. Ein verstellbarer Vakuumgreifer handelt auch unterschiedlich große Kartons, sodass der Prozess ohne Umrüstzeiten ablaufen kann. Eine einfache Rechnung zeigt die Wirkung: Benötigt ein Teammitglied eine Sekunde weniger pro Hub und wiederholt den Vorgang tausendmal, gewinnt es folglich 16,7 Minuten Zeit pro Schicht. Und reduziert ein System die effektive Belastung um ein Kilogramm (bei tausend Wiederholungen), entspricht das einer Tagesentlastung von einer Tonne an Masse. Und bei der Drogeriekette zeigte sich, dass die ergonomische Unterstützung den Versand stabilisierte. Die Beschäftigten arbeiteten etwa gleichmäßiger, der Durchsatz stieg. Gleichzeitig sanken körperliche Beschwerden. Aus durchschnittlich rund 800 Paketen pro Tag wurden damit über 1.000 mehr!

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