Ergreifendes Vakuum

So klappt das Materialhandling mit Schmalz-Greifsystemen

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Wer sagt, dass man raue Teile nicht greifen kann?

Sägeraues Holz stellt Vakuumsauggreifer laut Schmalz vor eine große Herausforderung, denn die unebene Oberfläche erschwert die Abdichtung zwischen Teil und Greifer, damit das Vakuum wirken kann. So entstehen also Leckagen, die den Halt reduzieren und Prozesse stören können. Schmalz hat dafür aber den Balgsauggreifer FSGA-78 CF nun mit einer neuen Dichtungstechnik ausgerüstet. Die, wie betont wird, extrem weiche Dichtlippe aus Silikon passt sich während des Greifens dennoch an diese Struktur des Werkstücks an. Strukturierte Werkstücke lassen sich nun also auch sicher greifen und bewegen. Trotz weichen Dichtlippe zeichnetsich der Sauggreifer durch seine hohe Standfestigkeit aus. Der so angepasste Sauggreifer nutzt übrigens die bekannte Schmalz-Saugergeometrie. Anwender montieren das Ganze also schnell und tauschen es einfach in bestehenden Systemen aus. Die Dichtung ist außerdem bionisch konzipiert – also von der Natur inspiriert – und basiert auf dem sogenannten Clingfish-Effect. Der Northern Clingfish (etwa Klemmfisch) nutzt dieses Haftprinzip, um sich mit seinem Bauchsaugnapf auch an nassen, rauen Untergründen festzuhalten.

Handhabungspräzision für die Batteriefertigung

Mit dem Federstößel „FSTImc“ präsentiert Schmalz letztendlich eine kompakte Möglichkeit für anspruchsvolle Anwendungen. Das Bauteil kombiniert dazu eine sehr weiche Feder mit integrierten Strömungselementen. Ein Strömungsventil (SVKG) steuert dabei den Luftfluss gezielt und ein Strömungswiderstand (SW) dämpft den Fluss. Diese Kombination stabilisiere den Vakuumaufbau, wenn nicht alle Saugstellen belegt sind, wie Schmalz erklärt. So könnten Anwender mit einem Greifer unterschiedliche Werkstücke handhaben, weil das System auch auf eine Teilabdeckung reagiere. Das reduziert Rüstzeiten und spart damit Kosten. Gleichzeitig erfülle das System die ESD-Anforderungen, um elektrostatische Entladungen zu vermeiden – ein, wie es heißt, unverzichtbares Feature, wenn es um Elektronik- und Batteriefertigung geht. Über einen Online-Konfigurator lassen sich die Federstößel übrigens komfortabel auslegen.

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Kein lästiger Metallabrieb stört die Produktion

Speziell für die Batterieproduktion hat Schmalz das neue Kompaktterminal „SCTSi-BY“ zu bieten. Es kommt nämlich vollständig ohne Kupfer, Nickel und Zink aus, weil diese Metalle Mikropartikel freisetzen, die die Prozesse erheblich stören können. Aufgrund integrierter Funktionen zur Vakuumerzeugung und -steuerung handhaben Anwender auch wieder unterschiedliche Teile mit nur einem Vakuumsystem. Schnittstellen (IO-Link oder Ethernet) binden das Kompaktterminal nahtlos in bestehende Anlagen ein, um die Fertigung in Echtzeit zu überwachen und Abweichungen gezielt zu korrigieren.Ergänzend dazu, kann Schmalz elektronische Vakuum- und Druckschalter in kompakter Würfelform anbieten. Sie erfassen Prozesszustände präzise und geben klare Signale an die Steuerung. Das erhöht die Sicherheit, was bei automatisierten Anlagen entscheidend ist, wie es abschließend heißt.

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