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21.10.2026
Schneider Electric berichtet über starke Nachhaltigkeitsfortschritte im dritten Quartal
Das Unternehmen gibt deutliche Fortschritte bei seinen Nachhaltigkeitsverpflichtungen für das dritte Quartal 2026 bekannt. Neun Monate nach dem Start der neuen Nachhaltigkeits-Roadmap Impact 2030 liegt das Unternehmen weiterhin auf Kurs.
Schneider Electric erzielte weitere Fortschritte entlang der vier strategischen Säulen von Impact 2030. Dabei verbindet das Unternehmen Fortschritte im eigenen Betrieb mit der Wirkung seiner Angebote sowie seiner Aktivitäten entlang der Wertschöpfungskette und für Mitarbeitende und Gesellschaft. Der Impact Score erreichte 4,04 Punkte und liegt damit auf Kurs für das Ziel von 4,20/10 bis Ende 2026. Die langfristige Ambition für 2030 liegt bei 10/10 Punkten.
Nachhaltigkeitsleistung im dritten Quartal (Q3) 2026: Die wichtigsten Ergebnisse:
I/ Die Welt elektrifizieren: in zukunftsweisende Lösungen investieren und den Energietechnologie-Wandel anführen, indem Elektrifizierung und Digitalisierung vorangetrieben werden.
Schneider Electric setzt die Dekarbonisierung seiner eigenen Geschäftstätigkeit fort. Die CO₂-Emissionen der Scopes 1 und 2 wurden gegenüber 2017 um 83 % reduziert.
In den ersten neun Monaten des Jahres 2026 ermöglichten die Lösungen von Schneider Electric seinen Kunden, Energieeinsparungen und Elektrifizierung im Umfang von insgesamt 211 Millionen MWh zu realisieren.
Während die COP31-Präsidentschaft fordert, den Anteil von Strom am weltweiten Endenergieverbrauch von heute etwas über 20 % auf 35 % bis 2035 zu erhöhen, treibt Schneider Electric die Elektrifizierung durch Energy Tech weiter voran. Damit unterstützt das Unternehmen seine Kunden dabei, Energie effizienter und nachhaltiger zu nutzen und ihre Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und ihr Wachstum zu stärken.
Seit 2018 haben diese Maßnahmen dazu beigetragen, dass Kunden kumuliert 943 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen einsparen bzw. vermeiden konnten.
II/ Industrie neu gestalten: die gesamte Wertschöpfungskette einbeziehen und aufwerten, um neue Branchenstandards zu setzen, indem Design, Beschaffung und Vermarktung neu gedacht und Lieferanten für menschengerechte Arbeit und Dekarbonisierung gewonnen werden.
Schneider Electric erzielte im dritten Quartal weitere Fortschritte entlang seiner Wertschöpfungskette.
Aufbauend auf mehr als zehn Jahren Erfahrung bei der Dekarbonisierung seiner Lieferkette weitet Schneider Electric das Programm The Zero Carbon Pathway (TZCP) weiter aus. Die Zahl der Lieferanten, die die Programmkriterien erfüllen, stieg von 15 im ersten Halbjahr 2026 auf 135 zum Ende des dritten Quartals. Damit kommt das Unternehmen seinem Ziel von 1.500 teilnehmenden Lieferanten bis 2030 weiter näher. Zu den Kriterien gehören (i) die Erfassung der betrieblichen Emissionen (Scope 1 und 2), (ii) die Festlegung von Emissionsreduktionszielen und (iii) die Berechnung indirekter Emissionen über Product Carbon Footprints und/oder Scope-3-Emissionen auf Unternehmensebene. Unterstützt wird die Entwicklung durch KI-gestützte digitale Tools, die 2026 bereits bei mehr als 1.200 Lieferanten zum Einsatz kamen sowie durch den direkten Austausch mit den Lieferanten. Dazu zählen zehn Lieferanten-Bootcamps in neun Städten auf drei Kontinenten, mehr als 250 Live-Coaching-Sessions und rund 35 Vor-Ort-Reviews.
Der Anteil sogenannter „Responsible Materials“ in den vom Programm erfassten Material- und Komponentenkategorien (Stahl, Aluminium, Thermoplaste, Elektronik, elektrische Komponenten und Verpackungen) erreichte 22 %. Die Bewertung berücksichtigt ökologische und soziale Kriterien wie einen geringeren CO₂-Fußabdruck, Zirkularität und verantwortungsvolle Praktiken in der Lieferkette. Gegenüber dem Ausgangswert von 19 % im Jahr 2025 ist dies ein deutlicher Fortschritt auf dem Weg zum Ziel, den Anteil bis 2030 auf 50 % zu steigern.
Die Circular Services lagen um den Faktor 1,2 höher als Ende 2025. Gemessen wird das Gewicht kundenbetriebener Schneider-Electric-Anlagen, die von gezielten Lebenszyklus-Services profitieren, wie regelmäßige Wartung, Ersatzteilversorgung, Rücknahmeprogramme und Refurbishment. Ziel der Gruppe ist es, die Circular Services bis 2030 zu verdoppeln.
III/ Menschliches Potenzial freisetzen: Fortschritt und gemeinsamen Wohlstand fördern, indem der Zugang zu Energie sichergestellt und in Kompetenzen sowie Entwicklungsmöglichkeiten investiert wird.
Mit der fortschreitenden Elektrifizierung und dem wachsenden Einfluss von KI auf zunehmend komplexe Energie- und Industriesysteme investiert Schneider Electric weiter in die dafür erforderlichen Kompetenzen. Aufbauend auf einer unternehmensweiten KI-Weiterbildungsinitiative, in deren Rahmen 2025 mehr als 142.000 Mitarbeitende an KI-Grundlagenschulungen teilnahmen, absolvierten in den ersten neun Monaten des Jahres 2026
82 % der Mitarbeitenden die vorgesehenen Energy-Tech-Weiterbildungen.Über die eigene Belegschaft hinaus hat Schneider Electric seit 2009 dazu beigetragen, dass 69 Millionen Menschen Zugang zu nachhaltiger Elektrizität erhalten haben. Allein seit Ende des ersten Halbjahres kamen weitere 1,9 Millionen Menschen hinzu.
Zudem hat das Unternehmen seit 2009 1,5 Millionen junge Menschen Wissen in den Bereichen Elektrifizierung und Nachhaltigkeit vermittelt, darunter weitere 90.000 Personen seit dem ersten Halbjahr 2026. Ziel sind 3 Millionen Menschen bis 2030.
IV/ Lokale Gemeinschaften stärken: lokale Ökosysteme fördern, indem Standorte eine aktive Rolle vor Ort übernehmen und Mitarbeitende dazu befähigt werden, Veränderungen mitzugestalten.
Das Programm Impact Workplaces hat im dritten Quartal deutlich an Dynamik gewonnen. Die Zahl der Standorte stieg von 5 im ersten Halbjahr auf 59 Standorte zum Ende des dritten Quartals. Das Programm basiert auf einem ganzheitlichen Bewertungssystem mit Kriterien in den Bereichen Klima, Ressourceneffizienz, Menschen und Gemeinschaften. Schneider Electric verfolgt das Ziel, bis 2030 100 Impact Workplaces zu etablieren.
Ausgehend von der Überzeugung, dass globale Nachhaltigkeitswirkung lokal verankert sein muss, unterstützt Schneider Electric seine Mitarbeitenden dabei, sich an ihren Lebens- und Arbeitsorten zu engagieren und dort Wirkung zu erzielen. Bis zum Ende des dritten Quartals engagierten sich 9 % der Mitarbeitenden als „Change Agents“. Mehr als 6.000 weitere Mitarbeitende nahmen im Laufe des Quartals an Freiwilligenaktivitäten teil, und das Programm wurde von 49 auf 57 Länder ausgeweitet.
„Die starken Ergebnisse neun Monate nach dem Start von Impact 2030 bestätigen uns in der Überzeugung, dass Energy Tech Fortschritt für alle ermöglichen kann. Nachhaltiger Fortschritt setzt voraus, dass wir ganze Ökosysteme einbeziehen und die notwendigen Kompetenzen schaffen, um neue Technologien zum Nutzen von Menschen, Unternehmen und Gesellschaft einzusetzen“, sagt Esther Finidori, Chief Sustainability Officer von Schneider Electric. „Von der Ausweitung der Elektrifizierung und der Dekarbonisierung unserer Lieferkette über Investitionen in Kompetenzen bis hin zur stärkeren Einbindung unserer Mitarbeitenden und Standorte vor Ort sehen wir bei zahlreichen Impact-2030-Programmen eine starke Dynamik. Diese Entwicklung wollen wir in den kommenden Quartalen weiter beschleunigen.“
Weitere Nachhaltigkeitshighlights im dritten Quartal 2026
Schneider Electric wurde von Sustainability LIVE als Enterprise of the Year ausgezeichnet und erhielt drei Gold-Auszeichnungen für die erfolgreiche Verankerung von Nachhaltigkeit im gesamten Unternehmen sowie für seine Lieferanten-Dekarbonisierungsprogramme.
Das Unternehmen erhielt außerdem die Gold Trophy for Sustainable Procurement bei den Trophées des Achats 2026 sowie zuvor bereits den EcoVadis’ Best Mature Sustainable Procurement Program Award. Beide Auszeichnungen würdigen den konsequenten Ansatz der Gruppe, nachhaltige Beschaffungsstandards kontinuierlich weiterzuentwickeln und anzuheben.
Schneider Electrics Environmental Data Program wurde im CDP’s 2026 Disclosure Dividend report, hervorgehoben und als Beitrag zur Verbesserung von Transparenzstandards für Umweltdaten gewürdigt.
Zudem wurde Schneider Electric von The Climate Group für seine Leistungen bei der Förderung erneuerbarer Energien auf die Shortlist gesetzt.
Bei den GulfSustainabilityAwards, erhielt das Unternehmen zwei Gold- und eine Silberauszeichnung für seine Fortschritte in den Bereichen Net Zero, Nachhaltigkeitswirkung und Risikomanagement.