Suchen

Spanntechnik Schrumpffutter steigern die Zerspanleistung beim Fräsen

| Autor / Redakteur: Wolfgang Klingauf / Rüdiger Kroh

Die auf Prototypen und Kleinserien spezialisierte NBF GmbH konnte mit Schrumpfaufnahmen deutliche Verbesserungen hinsichtlich Schnittwerten und Oberflächengüten erzielen. Zudem lassen sich die zahlreich erforderlichen Werkzeugwechsel durch ein passendes Schrumpfgerät einfach und schnell vornehmen.

Firma zum Thema

(Bild: Haimer)

Norbert Bücker ist ein Feinmechanikermeister vom alten Schlag. Mehr als 20 Jahre hat er an der Universität Münster maßgeschneiderte Geräte für Forschung und Entwicklung konstruiert und gebaut. Dort erlebte er, wie aus der Uni heraus Startup-Unternehmen entstanden, die größte Schwierigkeiten hatten, ihre Ideen umzusetzen. Der Grund: Es fand sich niemand, der ihre Hightech-Geräte hätte herstellen können.

Dem setzte Bücker mit seinem 1988 gegründeten Unternehmen ein Ende. Die NBF – Norbert Bücker GmbH & Co. KG in Münster-Roxel – ist auf solche High-End-Produkte spezialisiert und bietet jungen Unternehmen neben der genauen Produktion mechatronischer Geräte zudem ein Komplettpaket. „Entwicklung, Konstruktion, technischer Support – und wenn ein Industriedesigner gebraucht wird, bringen wir den auch noch mit“, sagt Bücker. Zu den Kunden zählen inzwischen nicht nur besagte Startups, sondern auch Weltkonzerne. Medizintechnik, Nuklearmedizin, Licht- und Elektronenmikroskopie, Nano- und Biotechnologie sind typische Arbeitsfelder für NBF. „Wir arbeiten auf Zuruf – schnell und sehr flexibel“, nennt Bücker eine weitere Stärke seines Teams.

Bildergalerie

Werkzeugspannung sollte optimiert werden

Für seine Kunden möchte Bücker nicht das günstigste, sondern stets das beste Ergebnis erzielen. Nach dieser Regel geht er auch beim Einkauf seiner Produktionsausstattung vor: „Man kann natürlich bei einem preiswerteren Anbieter kaufen und hoffen, dass die Qualität ausreicht. Aber wer High-End-Produkte erzeugen will, braucht auch Spitzentechnologie in der Fertigung. Die hat ihren Preis, aber sie macht sich in der Regel bezahlt.“

Als vor eineinhalb Jahren der Kauf eines Fünf-Achs-Bearbeitungszentrums anstand und mit einer Hermle C 42 die geeignete Maschine gefunden war, planten die Verantwortlichen, auch das Werkzeugspannsystem durchgehend zu optimieren. Denn die bislang verwendeten Futter wiesen zu große Schwächen hinsichtlich Unwucht und Störkonturen auf.

(ID:43674258)