Mehr Verpackung Schumacher Packaging setzt auf massive Produktionserhöhungen

Redakteur: Peter Königsreuther

Well- und Vollpappeverpackungen sind das Metier von Schumacher Packaging. Jetzt reagiert man mit einem Ausbau des Werks in Greven auf die steigende Nachfrage nach Wellpappe.

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Multi-Mega-Produktion. Die Schumacher Packaging Gruppe baut ihr Werk in Greven so aus, dass ab 2022 dort eine Produktionskapazität von 600 Millionen Quadratmetern Wellpappe zur Verfügung steht. (Die farbigen Flächen markieren das Neubauareal).
Multi-Mega-Produktion. Die Schumacher Packaging Gruppe baut ihr Werk in Greven so aus, dass ab 2022 dort eine Produktionskapazität von 600 Millionen Quadratmetern Wellpappe zur Verfügung steht. (Die farbigen Flächen markieren das Neubauareal).
(Bild: Schumacher Packaging)

Die Schumacher Packaging Gruppe baut das Werk in Greven, das nahe am Flughafen Münster-Osnabrück verortet ist, massiv aus. Die Produktionsfläche wird im Rahmen dessen um circa 20.000 Quadratmeter erweitert. Wenn der Bau in 2022 beendet ist, verweist Greven das bisher leistungsfähigste Wellpappewerk der Gruppe am Stammsitz in Ebersdorf bei Coburg kapazitätsmäßig auf den zweiten Platz. Denn am Stammsitz in Ebersdorf rollen pro Jahr rund 350 Millionen Quadratmeter Wellpappe aus den Fertigungsanlagen. Greven schafft dann aber rund 600 Millionen Quadratmeter, heißt es weiter.

Reaktionen auf die Nachfrage nach Pappe und Papier

Ende Juni geht in Greven bereits eine Erweiterung der Produktionsfläche um 7.000 Quadratmeter in Betrieb. Unmittelbar daran anknüpfend fügt Schumacher auf seinem Werksgelände weitere 14.000 Quadratmeter Produktionsfläche hinzu, die im Februar 2022 genutzt werden kann. Allein in Greven, betont das Unternehmen, hat man seit 2021 damit 200 neue Arbeitsplätze geschaffen. Abschließend informiert Schumacher Packaging noch darüber, dass man angesichts der explodierenden Nachfrage auch die eigene Rohpapierproduktion verdoppeln will. Das wird im polnischen Myszków geschehen. Durch einen Invest von rund 75 Millionen Euro soll dort die Produktionsmenge auf 300.000 Tonnen Rohpapier im Jahr gefahren werden.

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